Nie Mehr Zurück · Folge 1
Ortsunabhängig arbeiten & Geld verdienen: Warum wir unsere Jobs gekündigt haben
- 18.08.2026
- 26 Min
- Mit Sophie & Tobias
Shownotes
Worum es in dieser Folge geht
Kann man wirklich seinen sicheren Job kündigen, auswandern und sich trotzdem ein festes, planbares Einkommen aufbauen? Wir haben genau das gemacht und erzählen dir hier ungeschönt, wie es wirklich war.
In der ersten Folge von „Nie Mehr Zurück" nehmen wir dich mit an den Anfang unserer Geschichte: Tobi als Automobilkaufmann, Sophie als Ingenieurin im Großkonzern – beide mit sicherem Gehalt und trotzdem dem Gefühl, im falschen Leben zu stecken. Wie aus einer spontanen 3-Wochen-Reise nach Vietnam die Erkenntnis wurde, dass sich Leben brutal frei anfühlen kann. Warum wir am 26.08.2024 beide Jobs gekündigt, unsere Wohnung aufgelöst und uns aus Deutschland abgemeldet haben. Und wie wir über Work & Travel in Australien und die ersten Freelance-Aufträge dahin gekommen sind, wo wir heute stehen: eine ortsunabhängige Selbstständigkeit mit festem, planbarem Einkommen – von überall auf der Welt.
Und wie aus all dem – fast nebenbei, weil uns unsere Community fragte „wie macht ihr das?" – die Nie Mehr Zurück Akademie entstanden ist, mit der wir heute anderen genau diesen Weg zeigen.
In dieser Folge geht es um:
• Warum dich ein sicherer, gut bezahlter Job trotzdem leer lassen kann und was das wirklich bedeutet
• Wie du ortsunabhängig arbeitest und dir als Freelancer ein festes, planbares Einkommen aufbaust
• Warum es kein Mut, sondern eine Konsequenz war und wie du deinen ersten Schritt gehst
• Was dieser Podcast ist und was ganz sicher nicht (kein Network Marketing, kein Dropshipping, keine Trading-Kurse, kein Schnell-reich-werden)
Für wen ist „Nie Mehr Zurück"?
Für alle, die raus aus dem 9-to-5 wollen, ortsunabhängig arbeiten und ihr eigener Chef werden möchten – ehrlich, bodenständig und mit echten Zahlen statt leerer Versprechen. Wie kann man ortsunabhängig arbeiten und seriös online Geld verdienen, auch als Quereinsteiger? Genau darum geht es hier. Wenn du dich fragst „Kann ich das auch?", ist die Antwort: ja.
Echte Ergebnisse von echten Menschen weil wir verdammt stolz drauf sind:
Lara hat schon nach Woche 5 ihre ersten Kunden als Freelancerin gefunden. Christian hat nach 7 Monaten seine Festanstellung im Großkonzern gekündigt. Patrick ist als Quereinsteiger direkt mit 55 € pro Stunde gestartet.
Das erwartet dich in Folge 2 : Unser letzter Tag im Job. Die ganze Wahrheit, was wirklich passiert ist und was wir heute anders machen würden.
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Zum Nachlesen
Transkript der Folge
Irgendwie kann sich Leben so brutal frei anfühlen. Man kann sich wirklich so entfalten, wie man möchte – ohne an ein Büro oder an einen Wecker gebunden zu sein und ohne einen Chef im Nacken, der einem schon wieder irgendwelche Kommandos erteilt. Wir haben zum ersten Mal seit so vielen Berufsjahren in dem System gemerkt: Du kannst auch einfach leben. Du kannst dein Leben so leben, wie du es möchtest – frei und selbstbestimmt.
Endlich für sich arbeiten – klingt gut. Aber ohne Geld geht es gar nicht. Deshalb reden wir hier über beides: wie du ortsunabhängig arbeitest und wie du dir ein Leben aufbaust, das sich nach dir anfühlt. Kein passives Einkommen, kein Schnell-reich-werden-Konzept und kein Guru-Bullshit – sondern echte Arbeit, echte Entscheidungen und echte Freiheit.
Ich bin Tobi. Und ich bin Sophie. Willkommen bei „Nie mehr zurück“.
Wir haben beide gut verdient und waren trotzdem jeden Montag unglücklich. Tobi war damals Automobilkaufmann, hatte ein geregeltes Einkommen und einen sicheren Job – also theoretisch kein Grund zum Klagen. Aber auf dem Papier sah es letzten Endes eben auch nur gut aus. Sophie hat im Großkonzern gearbeitet und ihren ganzen Weg darauf ausgelegt: erst Fachabitur, dann studieren, danach in den Konzern, um gutes Geld zu verdienen, einen sicheren Job und Struktur zu haben. Das alles war erreicht – und trotzdem war da, wie der Titel schon sagt, jeden Montag dieses schlimmste Gefühl überhaupt, wieder zur Arbeit fahren zu müssen.
Und trotzdem haben wir am 26.08.2024 unsere beiden Jobs gekündigt, unsere Wohnung komplett aufgelöst und uns sogar aus Deutschland abgemeldet. Seitdem sind wir auf Weltreise und kommen schon ganz schön rum.
Wir bekommen immer wieder Nachrichten wie „Wow, seid ihr mutig“ oder „Das würde ich mich ja gar nicht trauen“. Und ganz ehrlich: Wenn wir zurückblicken, würden wir gar nicht sagen, dass wir besonders mutig waren – sondern dass es einfach nur eine Konsequenz war. Weil wir unser altes Leben, so wie es damals lief, einfach nicht mehr ausgehalten und nicht mehr ertragen haben.
Das ist die Folge 1 vom „Nie mehr zurück“-Podcast, und wir fangen genau da an, wo die meisten Podcasts aufhören: bei der ehrlichen Wahrheit. Bevor wir dir erklären, worum es in diesem Podcast überhaupt geht und warum es ihn gibt, wollen wir kurz über uns sprechen. Und wir sagen wirklich kurz, weil wir ehrlich gesagt selbst keine Lust haben, dir irgendwelche Lebensläufe um die Ohren zu hauen oder uns zu beweihräuchern. Wir wollen dir einfach einen kurzen Einblick geben, wer wir sind und in welcher Situation wir damals waren – vielleicht erkennst du dich in einer von unseren beiden Situationen wieder.
Also, Tobi, wie war's bei dir damals? Bevor wir auf Weltreise gestartet sind, war ich Automobilkaufmann. Davor habe ich mich in extrem vielen Jobs in Deutschland ausprobiert, aber zum Schluss habe ich rein theoretisch einfach nur Autos verkauft. Dadurch hatte ich feste Arbeitszeiten, einen Chef, der mir gesagt hat, was ich zu tun und zu lassen habe, und ein Gehalt, das ich jeden Monat pünktlich bekommen habe. Von außen hat man mir immer gesagt: „Junge, du hast doch alles, sei doch einfach zufrieden. Du hast einen Firmenwagen, du kriegst gutes Geld, du musst das Ganze doch nur bis zur Rente durchziehen, und dann hast du deine freie Zeit.“ Innerlich habe ich aber jeden verdammten Sonntagabend schon gespürt – weil ich auch viel Autobahn fahren musste –: Irgendwie reicht es mir einfach im Leben nicht. Ich fühle mich in diesem System, mit so einem starren Muster, wo man einfach nur funktionieren muss, sich nicht frei entfalten kann und trotzdem irgendwo Probleme mit dem Geld hat, weil es einfach nicht reicht. Ich fühle mich dahingehend einfach nicht sicher und weiß nicht, wo ich hinwill.
Bei mir war es ganz ähnlich mit diesen Sonntagen, nur dass ich einen anderen Beruf hatte: Ich war Ingenieurin für kontinuierliche Verbesserung im Konzern – auf Englisch Continuous Improvement Engineer. Klingt super fancy, war es am Ende aber gar nicht. Denn ich war in der Abteilung immer diejenige, die diese High-Performerin war. Ich konnte nie Nein sagen zu neuen Projekten, weil ich mit meiner Arbeit einen Wert vollbringen wollte, und ich habe immer abgeliefert. Und trotzdem hatte ich dauerhaft dieses Gefühl: Auch wenn wieder ein neues Projekt auf dem Tisch lag, dachte ich „Okay, Sophie, das kann jetzt irgendwie nicht alles in deinem Leben gewesen sein.“ Aber die Abteilung wechseln wollte ich ehrlich gesagt auch nicht. Und irgendwie war da immer dieses Gefühl: Es muss doch noch mehr geben.
Dann kam der Wendepunkt: eine Reise nach Vietnam. Das war unsere erste Fernreise zusammen. Wir hatten uns einfach einen kleinen Backpack geschnappt – ich hatte nur einen Backpack auf dem Rücken – und sind damit für drei Wochen nach Vietnam gereist. Und da haben wir zum ersten Mal gemerkt: Verdammt, irgendwie kann sich Leben so brutal frei anfühlen. Man kann sich wirklich so entfalten, wie man möchte, ohne an ein Büro oder einen Wecker gebunden zu sein und ohne einen Chef im Nacken. Zum ersten Mal seit so vielen Berufsjahren im System haben wir gemerkt: Du kannst auch einfach leben. Du kannst dein Leben so leben, wie du es möchtest.
Und die Reise war super spontan: Eine Woche, bevor wir losgereist sind, hatten wir erst die Flüge gebucht. Eine Woche vorher musste ich meinem Chef verklickern: „Ich möchte bitte nächste Woche für drei Wochen Urlaub nehmen.“ Und allein da haben wir festgestellt, wie unflexibel man in diesem normalen Angestelltenverhältnis eigentlich ist – dass man nicht einmal Urlaub nehmen kann, wann man möchte, sondern vorher den Chef um Erlaubnis fragen muss. Die drei Wochen waren für uns das komplette Gegenteil: Freiheit pur. Und umso schlimmer war es, nach drei Wochen wieder zurückzukommen. Ich weiß noch: Die letzten Tage im Urlaub konnte ich gar nicht genießen, weil unser Flug storniert und um ein, zwei Tage verschoben wurde. Ich hatte die ganze Zeit im Kopf: „Oh mein Gott, ich muss meinem Chef noch erklären, dass ich Montag nicht zur Arbeit komme.“ Das hat mich mental so fertiggemacht. Tobi hat sich da gar keine Platte gemacht und gesagt: „Gar kein Problem, erklär das einfach, das ist halt so.“ Und ich habe schon gedacht: „Oh mein Gott, was ist, wenn ich jetzt gekündigt werde oder eine Abmahnung erhalte?“
Dann kamen wir zurück in die Wohnung, haben die Haustür aufgemacht und fühlten uns einfach nur total lost und erschlagen. Weil wir die drei Wochen wirklich nur aus dem Backpack gelebt hatten, dachten wir: „Wie viele Sachen besitzen wir eigentlich?“ Und mir wurde sofort klar: Okay, wir besitzen zwar so viele Sachen, aber irgendwie macht uns das null Komma null glücklich. Für uns war klar: Zurück in diesen Alltag können wir uns gar nicht vorstellen. Wir wollten nicht die nächsten Jahre weiter in unserer Anstellung versauern.
Ab diesem Zeitpunkt haben wir angefangen, aktiv nach alternativen Lebensmöglichkeiten zu suchen – was es da so gibt. Wir haben Online-Konferenzen über ortsunabhängiges Arbeiten besucht. Und was uns dabei bewusst geworden ist: Da haben Menschen gesprochen, die bei Weitem nicht so ideale Startvoraussetzungen hatten wie wir, und trotzdem standen sie dort auf der Bühne und haben über ihr freies Leben berichtet. Da haben wir zu ihnen aufgesehen und gedacht: „Ey, das klingt übelst schön, und so stellen wir uns unser Leben auch vor.“ Gleichzeitig waren wir innerlich irgendwo ultra wütend, aber auch entschlossen. Denn wir haben uns gesagt: Wir meckern rum, dass wir mehr Freiheit wollen, während die Leute auf der Bühne das schon hinbekommen – und dabei erklären sie nicht einmal Sachen, die wir noch nie gehört haben. Das war für uns der Punkt, an dem wir uns gefragt haben: Warum kriegen die das hin? Warum können die so ein freies Leben leben, und warum bekommen wir es einfach nicht geregelt? Das hat innerlich so eine Wut entfacht. Gleichzeitig waren wir auch glücklich, dass wir sowas erleben durften – Konferenzen, wo wir Menschen gesehen haben, die online arbeiten –, weil wir dadurch wussten: Okay, es funktioniert. Aber die Wut, dass wir es persönlich nicht hinkriegen und am Montag wieder zur Arbeit fahren, war extrem groß.
Ich kann mich noch an einen Morgen erinnern: Ich bin morgens um fünf aufgewacht, habe mich im Bad fertig gemacht und nebenbei eine Podcast-Folge gehört. Da ging es um das Thema Work and Travel in Australien. Vorher hatte ich das gar nicht als Option für uns gesehen. Aber ich bin danach zu dir gekommen und habe gesagt: „Hey Tobi, weißt du was, eigentlich könnten wir doch auch Work and Travel in Australien machen und damit erstmal starten, bevor wir online arbeiten.“ Ich habe das eigentlich nur als Impuls gesagt und gar nicht gedacht, dass du darauf reagierst. Aber du bist einfach dieser Typ Mensch, der dann sagt: „Dann gehen wir all in, let's go, dann lass uns nicht lang rumfackeln.“ Du hast gesagt: „Okay, ich schaue jetzt nach Flügen, und wir buchen jetzt den Flug.“ Und ich habe in dem Moment gedacht: „Oh mein Gott, was geht jetzt ab, das ist absolut spontan und nicht kontrolliert“ – und gleichzeitig hat es sich so verdammt richtig angefühlt.
Wir hatten dann diese Flüge und mussten alles drumherum planen. Was sind die konkreten Schritte, die wir vorher beachten müssen? Also: Job kündigen, Wohnung kündigen, aus Deutschland abmelden, Impfungen, Auslandskrankenversicherung – all das, was da reinspielt. Diese Schritte mussten wir erstmal machen, aber erst nach der klaren Entscheidung: Es geht für uns los, und der Startpunkt ist für uns Australien. Wir hatten von Anfang an nicht das Ziel, nur zu reisen. Für uns war schon von Anfang an klar: Wenn wir losgehen, dann wollen wir nicht mehr zurück. Wir wollten wirklich alle Segel kappen und nicht zurück nach Deutschland – allein schon, um uns nicht die Blöße vor dem Umfeld zu geben, das dann sagt: „Wir haben's euch doch gesagt, ihr sollt euch das nicht so einfach vorstellen.“
Deswegen war unser erster Anlaufpunkt Farmarbeit, weil das in Australien das Bekannteste ist, um schnell Geld zu verdienen. Uns war wichtig, zuerst unseren finanziellen Puffer aufzubauen und die Reisekasse zu füllen, damit wir dann eine Möglichkeit finden, online Geld zu verdienen. Und das hat wirklich geklappt: Nach einer Woche in Australien hatten wir schon unsere Farmarbeit. Wir waren auf den Avocado-Feldern und haben jeden Tag Avocados gepflückt – für 33 Dollar die Stunde, was als Backpacker in Australien, wenn man da komplett quer reingeht, wirklich ein guter Stundenlohn war. Es war an und für sich nicht schlecht, weil wir die ganze Farm leiten durften, Traktor fahren konnten, diese riesigen Cherry Picker, mit denen man ganz weit oben bei den Bäumen ist. Am Anfang hat man viel dazugelernt. Aber irgendwann hatte ich alle True-Crime-Podcast-Folgen durchgehört, die Arbeit war richtig monoton, und ich habe mich immens unterfordert gefühlt. Da war wieder dieses Gefühl: Okay, jeden Tag auf der Farm – wirklich reisen und ein freies Leben, so wie wir es uns vorgestellt haben, ist das jetzt auch nicht. Das war der ausschlaggebende Faktor zu sagen: Wir wollten sowieso online arbeiten, also gehen wir jetzt da wieder all in und versuchen es auf Freelance-Basis – dass wir unsere Dienstleistung anbieten und darüber Aufträge generieren.
Und siehe da: Wenn wir einmal eine Entscheidung treffen, fackeln wir nicht lang. Innerhalb von drei Wochen konnten wir unsere ersten Aufträge generieren und mit unseren ersten Kunden zusammenarbeiten – ich im Bereich Social-Media-Management, du bist erstmal in den Bereich Podcast-Schnitt eingestiegen. Dann kamen ziemlich schnell die ersten Nachrichten, weil wir das irgendwann natürlich auf Instagram geteilt haben. Wir wollten sowieso die ganze Zeit Einblicke in unsere Reise mitgeben, und das hatten wir dann auch geteilt. Wir haben gezeigt, dass wir jetzt nicht mehr auf der Farm sind, sondern in Australien rumreisen und trotzdem arbeiten und Geld verdienen. Die Follower haben natürlich gesehen: Irgendwie müssen die ja jetzt Geld verdienen, weil einfach nur von Luft und Liebe weiter durch Australien reisen und mit dem Van rumfahren nicht funktioniert. Und da wir immer die Nachrichten bekommen haben „Wie macht ihr das? Wie arbeitet ihr online? Wie verdient ihr online Geld?“, haben wir – ohne großen Plan, ohne Businessplan – einfach angefangen. Damals haben wir zum Beispiel Alice, unserer allerersten Teilnehmerin, gezeigt, wie man online arbeitet, wie man freelanct und wie man genau den Weg geht, den wir gegangen sind, um online Geld zu verdienen. Daraus ist letzten Endes die „Nie mehr zurück“-Akademie entstanden – einfach durch die Nachfrage: „Wie macht ihr das? Wie verdient ihr online euer Geld, um reisen zu können?“ Und daraus ist jetzt auch dieser Podcast bzw. diese erste Podcast-Folge entstanden.
Vielleicht stellst du dir als Hörer die Frage, warum es noch einen Podcast gibt – es gibt ja schon so viele da draußen. Jetzt kommt die ehrliche Antwort auf genau diese Frage: weil uns die meisten davon ehrlicherweise richtig wahnsinnig machen. Es gibt genau zwei Typen von Podcast-Content in diesem Bereich. Typ Nummer 1 ist der Motivations-Podcast: Da wird ultra viel Energie reingesteckt, es geht um viel Freiheitsgeblubber, aber man hat null konkrete Umsetzungstipps. Du hörst dir das Ganze 45 Minuten an und weißt danach einfach: „Ja, du musst an deinen Glaubenssätzen arbeiten.“ Und ganz ehrlich, dann sitzt du so da, wie ich da saß: „Super, danke.“ Und dann gibt es Typ 2, den Hype-Seller – diese typischen Gurus. Du hast sie bestimmt schon gehört: „Ich habe in drei Monaten 10.000 Euro verdient, so kannst du das auch, hier ist mein Kurs für schlappe 5.000 Euro.“ Dann siehst du irgendwelche Screenshots von Kontoauszügen, ohne Namen, ohne Zahlen, ohne einen konkreten Bereich – einfach nur komplett leere Versprechen, die dich am Ende viel Geld kosten. Und dazwischen, zwischen diesen zwei riesengroßen Welten – dem Freiheitsgeblubber und dem Hype-Podcast, der sagt „Du kannst auch 10.000 Euro über Nacht verdienen“ – gibt es ganz ehrlich wirklich wenig.
Genau da haben wir gesehen: Dieses Format fehlt grundlegend. Ein Format, das beides kann, das ehrlich und transparent ist, das die ganzen Hürden auf diesem Weg zeigt und klare Anleitungen gibt. Ein Podcast, der echte Zahlen von echten Menschen zeigt, die wir auch begleitet haben, und der auch sagt, was wirklich passiert: wenn du kündigst, was dann in deinem Kopf abgeht, was passiert, wenn du deine ersten Kunden suchst, was am Anfang schiefläuft und welche Fehler du am Anfang machen kannst – die wir auch gemacht haben. Das heißt: Wir geben keine Garantie und machen keine Luftschlösser-Versprechen, die wir nicht belegen können. Wir haben etwas, das die meisten in diesem Bereich einfach nicht haben – nämlich, dass wir selbst jeden Tag freelancen. Und wir haben gesehen, wie andere es mit unserer Begleitung machen.
Wenn wir schon zurückblicken und an einzelne Teilnehmergeschichten denken: Ich erinnere mich zum Beispiel super gern an Lara, eine super motivierte Frau. Sie hat schon in Woche 6 ihre ersten Kunden als Freelancerin gefunden, für die sie Notion-Dashboards aufgebaut hat, konnte sich in ihrer Wunschbranche etablieren und hat eine langfristige Zusammenarbeit erreicht. Oder Christian, Familienvater: Er kam aus dem Großkonzern und hat gesagt: „Es muss doch auch irgendwie einen anderen Weg geben.“ Dann ist er zu uns in die Akademie gekommen, und nach sieben Monaten konnte er seine Festanstellung kündigen. Er kam – so wie ich – aus dem Großkonzern, und dazu gehört erstmal ein großer Schritt, sich in so kurzer Zeit eine Selbstständigkeit aufzubauen, von der man finanziell komplett leben kann und besser aufgestellt ist als in seiner sicheren Festanstellung. Er ist dann sogar mit seinem Freelance-Kunden nach China geflogen, zu einer Produktaufzeichnung. Was für eine heftige Transformation – wie heftig kann sich das wenden. Oder Patrick aus unserer letzten Runde, der sofort mit 55 Euro die Stunde als kompletter Quereinsteiger eingestiegen ist. Und zwar nicht, weil er sich auf eine Stellenanzeige beworben hat, sondern weil er direkt sein eigenes Netzwerk genutzt und den Mut hatte zu sagen: „Okay, ich probiere jetzt eine Dienstleistung aus, die ich vorher noch nie gemacht habe.“
Da kommt jetzt vielleicht der eine oder andere – vielleicht auch du –, der sagt: „Ja, bei denen hat's geklappt, bei mir wird's nicht klappen“ oder „Die sind anders, hatten mehr Geld im Vordergrund oder einfach Glück.“ Bullshit. Das sind Menschen, die genau das gemacht haben, was wir ihnen 1:1 gezeigt haben. Und genau diesen Schritt-für-Schritt-Plan zeigen wir auch hier.
Lass uns gleich in der ersten Folge komplett transparent sein: Was ist der Podcast, für wen ist er, und was behandeln wir hier gar nicht? Was wir überhaupt nicht machen, ist die typische Motivationsdusche, bei der wir einfach Energie raushauen, du als Hörer die Energie tankst und dann, ohne in die Umsetzung zu kommen, dein Ziel erreichen willst. Dafür sind wir komplett die falsche Adresse. Motivation ist zwar gut, aber vom reinen Labern passiert letzten Endes nichts. Und was es definitiv auch nicht ist, wovon wir uns ganz klar distanzieren, ist das ganze Thema Network Marketing, irgendwelche Trading-Kurse, „Du musst erst 1.000 Follower haben, bevor du überhaupt anfängst“ oder Dropshipping – Produkte günstig in China einkaufen und auf Amazon wieder verkaufen. Wenn du sowas hören willst: Da draußen gibt es wirklich genug andere Podcasts, die dir das bieten. Aber das findest du hier bei uns nicht.
Denn wir zeigen hier konkrete Geschichten, konkrete Teilnehmergeschichten, echte und transparente Zahlen, ehrliche Einblicke in das, was es wirklich bedeutet, als Freelancer zu starten – mit dem ganzen Baukasten, der dazugehört: die Zweifel, die kommen, die Ängste, die man hat, der erste Kunde, den man findet, der schwierige Kunde, den man erwischen wird, und der Moment, in dem es in deinem Kopf klick macht. Worauf du dich hier freuen kannst: Wir werden auf jeden Fall echte Teilnehmerstimmen mit reinnehmen. Und wir werden tief in die Themen eintauchen, die wichtig sind, gerade wenn du dir eine Selbstständigkeit als Freelancer aufbauen willst – also Themen wie Kundengewinnung, Preisgestaltung, künstliche Intelligenz, Steuern sparen, deine Positionierung, alles, was dazugehört. Da geben wir dir klare Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die du direkt umsetzen kannst.
Was du hier auch nicht bekommst, ist ein Schmuse-Podcast. Wir werden ehrlich diskutieren, auch mal verschiedene Meinungen haben und trotzdem am Ende zu einem klaren Punkt kommen. Wir werden Dinge sagen, die andere einfach nicht erwähnen: Was passiert wirklich, wenn du dich aus Deutschland abmeldest? Was hat der Farmjob in Australien mit uns gemacht und was hat er uns gelehrt? Was haben wir damals als Freelancer falsch gemacht und was würden wir heute anders machen? Welche Problematiken gibt es, wenn man sein Unternehmen im Ausland eröffnet? Was passiert, wenn ich ein Gewerbe in Deutschland anmelde, und wie sieht das steuerlich aus? Was passiert zum Beispiel, wenn ich freelancen möchte, vielleicht ortsunabhängig arbeiten will, aber auf Bundes- oder Landesebene verbeamtet bin – kann ich dann freelancen, ist es für mich überhaupt möglich? All diese Sachen besprechen wir konkret.
Was du hier bei uns bekommst, ist kein Bullshit und sind keine leeren Versprechen à la „Du wirst über Nacht reich und musst dafür gar nichts machen.“ Wir bringen keine Zahlen rein, die wir nicht selbst belegen können. Das ist unsere Regel, und die gilt hier für jede einzelne Folge.
Und wenn du gerade zuhörst – an welchem Punkt stehst du wahrscheinlich? Du hast bestimmt einen sicheren Angestelltenjob, wahrscheinlich sogar einen guten Verdienst, auch nicht schlecht. Aber irgendwie denkst du dir trotzdem immer wieder: „Das kann jetzt nicht alles gewesen sein, irgendwas stimmt doch hier nicht. Stimmt nur mit mir was nicht, oder geht es den anderen genauso?“ Du weißt schon morgens, wenn der Wecker klingelt: Okay, der Tag wird jetzt nicht meiner, ich habe eigentlich gar keinen Bock auf den Tag. Und du hast immer wieder das Gefühl, du arbeitest für Ziele, die nicht deine eigenen sind, und du bekommst nur Urlaub zugeteilt – wie wir damals mit dem Vietnam-Urlaub, wo man erstmal um Erlaubnis bitten muss, dass man überhaupt Urlaub nehmen darf. Gleichzeitig siehst du Menschen, vielleicht auf Instagram, in Social Media oder im echten Leben – vielleicht auch, weil du uns auf Instagram verfolgst –, die einfach anders arbeiten: selbstbestimmt, vom Laptop aus, ortsunabhängig, ohne einen Chef, der ihnen sagt, was sie machen sollen. Und du denkst dir wahrscheinlich: „Ja, aber die haben etwas, das ich nicht habe.“ Vielleicht mehr Erfahrung, vielleicht ein größeres Startkapital, vielleicht Kontakte – Netzwerk ist ja immer so ein Zauberwort – oder einfach den Mut.
Ich habe am Anfang auch so gedacht: Irgendwie müssen die anderen, die ich in Social Media sehe, etwas anderes haben, das ich nicht habe, deswegen wird es bei mir nicht funktionieren. Ich kann dich beruhigen: Es funktioniert. Und ich habe genauso gedacht – als Ingenieurin mit einem guten Konzerngehalt und dem Angebot, die Karriere weiter nach oben zu gehen. Trotzdem habe ich immer gedacht: „Ja, ich bin gar nicht gut genug, ich weiß gar nicht, wie das geht. Was ist, wenn ich scheitere? Was ist, wenn mir ein Kunde abspringt? Kriege ich überhaupt einen Kunden mit der wenigen Erfahrung, die ich habe?“ Aber der Unterschied zwischen uns damals und uns heute ist nicht, dass wir plötzlich auf Knopfdruck mutiger geworden sind. Der Unterschied ist folgender: Wir haben angefangen. Wir haben einfach angefangen und gesagt: Wir verändern jetzt etwas.
Und genau darum geht es in unserem Podcast. Es geht hier nicht nur um Gefühle und darum, dass du nur mutig sein musst, dann wird das schon. Nein, wir sprechen hier über den ersten konkreten Schritt, den du treffen musst, damit du diese Entscheidung für dich gehst. Wenn du dich hier bis jetzt wiedererkennst und keinen Bock auf Motivationsgeblubber hast, das dich sowieso nicht weiterbringt – außer dir vielleicht vorzumachen, dass du weitere Jahre in deiner Anstellung bleibst –, dann bist du bei uns genau richtig.
In Folge 2, also nächste Woche, reden wir über unseren letzten Tag im Job bzw. in unserer Festanstellung. Und dabei sagen wir dir die ganze Wahrheit: was wirklich passiert ist, was wir zu diesem Zeitpunkt gedacht haben und was wir heute anders machen würden – weil wir schon sagen würden, dass wir den einen oder anderen Fehler gemacht haben, als wir gekündigt haben. Das bedeutet auch: Folge 2 ist die Folge, die du teilen solltest – an die Person, die du kennst und die gerade in genau demselben Schlamassel steckt, es aber vielleicht selbst noch nicht so richtig benennen kann.
Und wenn du jetzt schon merkst „Okay, das Thema spricht mich an, ich möchte mehr Informationen dazu“, dann schau dir gerne unsere kostenfreie Free Tour an. Das Ganze geht vier Tage: Du bekommst vier Tage lang Post in dein E-Mail-Postfach, mit einem kurzen Video, in dem wir dir die ganze Thematik erklären und dir sagen, wie das konkret für dich funktioniert. Den Link dazu haben wir dir in den Shownotes hinterlegt. Und keine Angst: Das ist kein Druck und kein Verkaufsgespräch, wie du es vielleicht von jemand anderem kennst, wo es nach zwei Minuten heißt „Ey, kauf jetzt hier das Programm.“ Nein, die Free Tour ist dafür da, dass du massiv echte Infos herausbekommst, um zu verstehen, was Freelancen ist und ob Freelancen überhaupt die richtige Alternative für dich ist.
Danke schön, dass du dir bis zum Schluss die erste Folge angehört hast. Wir freuen uns auf nächste Woche und auf alles, was in Zukunft in diesem Podcast kommt. Bis nächste Woche – das war „Nie mehr zurück“.
Wenn du dich gerade fragst „Kann ich das auch?“, dann ist die Antwort: Ja. Und wir sind der beste Beweis. Wenn du verstehen willst, wie Freelancing wirklich funktioniert und wie du dir seriös online Geld verdienst, hol dir unsere kostenlose Free Tour – vier Videos, die dir zeigen, wie du startest. Den Link findest du in den Shownotes. Und abonniere gerne unseren Podcast, damit du keine weitere Folge verpasst. Bis zur nächsten Folge – nie mehr zurück.