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Erfolgsgeschichten · Interview

Vom Baustoffhandel zum Freelancer in 12 Wochen | Nie Mehr Zurück Akademie Erfahrungen & Interview

  • 02.02.2026
  • 43 Min

Beschreibung

Worum es in diesem Interview geht

Patricks ehrliche Erfahrungen mit der Nie Mehr Zurück Akademie: vom Baustoffhandel in 12 Wochen zum Freelancer mit ersten Verträgen. 💪 In diesem Erfolgsinterview teilt Patrick seine echten Erfahrungen mit der Nie Mehr Zurück Akademie von Sophie und Tobias. Mehr Infos auf unserer offiziellen Website: www.nie-mehr-zurueck.com „Ich hatte Angst, mit 50 dieser Onkel zu sein, der sein Leben weggeworfen hat." Patrick war über 10 Jahre im Angestelltenverhältnis, gut bezahlt, aber innerlich leer. Nach einem Gerichtsprozess mit seinem Arbeitgeber wurde ihm klar: „Was bleibt dir nach 10 Jahren? Eine Abfindung. Der Mehrwert, den du geschaffen hast? Weg." Mit 32 Jahren stand er vor der Entscheidung: Weitermachen wie bisher oder den Mut aufbringen, sein Leben radikal zu verändern. Seine Erfolge in nur 12 Wochen: ✅ Gewerbe angemeldet und durchgestartet ✅ 3 Vertragsangebote erhalten, 1 bereits unterschrieben ✅ Investition in die Akademie schon Ende Februar wieder zurückverdient ✅ Arbeitet jetzt 12 bis 15 Stunden pro Woche als Freelancer ✅ Nutzt sein 10-jähriges Netzwerk aus dem Baustoffhandel erfolgreich ✅ Ehemalige Geschäftspartner rufen ihn aktiv an und wollen mit ihm arbeiten Das Besondere an Patricks Story: Er hatte keine Vorkenntnisse im Virtual-Assistant-Bereich und kam aus einer komplett anderen Branche. Trotzdem schaffte er es, sich als VA im Baugewerbe zu positionieren, einer Nische, die es so kaum gibt. Seine größte Stärke: Er hat einfach gemacht, statt ewig zu planen. Seine wichtigste Erkenntnis: „Mach es einfach. Du hast nichts zu verlieren. Das Einzige, was du verlieren kannst, ist, wenn du alt bist und sagst: Hätte, hätte, Fahrradkette. Niemand wird dich später fragen, ob du gescheitert bist. Mehr als zu sagen, okay, es hat nicht funktioniert, kann dir nicht passieren." Patricks wichtigste Lektion für dich: „Du investierst in dich selbst. Und ich kann es nur zu 110 Prozent ans Herz legen. Es ist das beste Invest, das ich die letzten Jahre gemacht habe. Man gibt so viel Geld für irgendeinen Scheiß aus, aber in dich selbst zu investieren? Das zahlt sich aus." Wenn du dieses Gefühl kennst, dass dein Job dich innerlich leer macht und du mehr vom Leben willst, dann ist dieses Video genau für dich. Möchtest du auch ortsunabhängig als Freelancer arbeiten? Dann starte hier mit unserer kostenlosen Freetour: 👉 https://freetour.nie-mehr-zurueck.com/ In der Freetour zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dir ein ortsunabhängiges Leben als Freelancer aufbaust, auch ohne Vorkenntnisse oder Expertenstatus. Über die Nie Mehr Zurück Akademie: Wir sind Sophie und Tobias, digitale Nomaden und Gründer der Nie Mehr Zurück Akademie. In unserem 16-Wochen-Programm begleiten wir angestellte Arbeitnehmer dabei, ortsunabhängige Freelancer zu werden. Ehrlich, ohne Hype und ohne leere Versprechen von passivem Geld. Hier gehts zur Akademie Website: 👉 https://nie-mehr-zurueck.com #NieMehrZurückAkademie #Freelancer #VirtualAssistant #ortsunabhängigarbeiten #digitaleNomaden #Erfolgsinterview #Erfahrungen

Zum Nachlesen

Transkript des Interviews

Danke, Patrick, dass du dir heute die Zeit genommen hast und zum Interview erschienen bist, weil das ist ja auch nicht selbstverständlich. Wir möchten heute einfach mal deine persönliche Geschichte hören, deinen Weg vom angestellten Startpunkt über diese zwölf Wochen Akademiezeit. Viele Menschen denken immer, dieses Angestelltenverhältnis, im Büro zu arbeiten, ist der einzig sichere Weg, das ist in Stein gemeißelt, und da geht nichts drüber. Und allein an deiner Geschichte, wir haben das ja in der Akademie verfolgt, deine zwölf Wochen, wie du da durchmarschiert bist und geliefert hast, zeigt, dass es auch anders geht, dass es kein bloßer Traum oder Wunschdenken ist, sondern dass das Freelancen und auch das ortsunabhängige Arbeiten dahingehend später das Ziel sein kann und nicht unerreichbar ist. Das Ziel ist es einfach, mit dem Interview heute Mut zu machen, weil es da draußen so viele Menschen gibt, die vor Angst zurückschrecken, gar nicht weiterkommen und sich immer wieder sagen, irgendwie funktioniert das nicht, ich habe totale Angst, hätte ich doch mal. Das soll dazu dienen, dass wir mit dir im Interview den Impuls geben, dass man merkt, der Patrick hat es geschafft, es haben zuvor auch schon andere Teilnehmer der Akademie das geschafft, ich kann es auch hinbekommen. Ich würde gerne ganz am Anfang anfangen, lass uns einfach starten: Wie sah deine Geschichte aus, wo standest du, bevor du zur Akademie kamst?

Erstmal vielen Dank, dass ich da sein darf, dass es geklappt hat, auch wenn ihr gerade in Australien seid und nicht in Deutschland. Als ich die Akademie gebucht habe, war ich vom Mindset her schon relativ weit, ich wusste, ich muss etwas ändern, weil mir dieses Angestelltenverhältnis, vierzig Stunden die Woche in Deutschland, plus die ganzen Abgaben, klar gezeigt hat, dass das für mich auf Dauer nicht funktioniert. Ich selbst habe in diesem Angestelltenverhältnis über zehn Jahre ausgehalten und gedacht, das ist der einzige Weg, und immer mit dem Rentenbescheid bis 2062 gerechnet, eigentlich schön, du hast Sicherheit. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es für mich auf Dauer nicht funktioniert, weil ich relativ eigen im Kopf bin, wir beide sind vom Persönlichkeitstest scheinbar sehr ähnlich. Letztes Jahr habe ich mich dann entschieden, auch weil ich vier Wochen auf Bali war und euch gefolgt hatte, dass ich etwas ändern möchte, wusste aber nicht genau wie, und habe dann euren Kurs gefunden. Ich muss vorwegsagen, dass ich echte Bauchschmerzen hatte, weil es ja ein Invest ist. Ich habe es dann trotzdem gemacht und relativ schnell gemerkt, dass es funktioniert. Ich war, wie gesagt, über zehn Jahre in diesem Angestelltenverhältnis in Deutschland und total unglücklich, das muss ich offen und ehrlich sagen, weil ich von den vierzig Stunden im Büro mein ganzes Leben lang vielleicht dreißig, fünfundzwanzig effektiv gearbeitet habe, für andere gearbeitet habe, die Identifikationsperson der Firma war, aber einen echten Mehrwert für mein eigenes Leben hat es außer Mehrarbeit nicht gebracht. Irgendwann dachte ich, es muss sich doch mal drehen, dass es sich auch für mich lohnt, ich bin ja gut in meiner Arbeit und wollte von diesem großen Kuchen auch mal ein kleines Stück abhaben, habe aber gemerkt, da kommt nichts.

Gab es einen konkreten Moment oder Auslöser, an dem du gesagt hast, so kann es jetzt wirklich nicht mehr weitergehen, ich muss etwas ändern?

Tatsächlich schon. Ich war zehn Jahre in der Firma, in der ich meine Ausbildung gemacht habe, und wir standen zum Abschluss des Arbeitsverhältnisses sogar vor Gericht. Als ich dann gemerkt habe, nach zehn Jahren, was bleibt eigentlich, wenn du aus der Firma ausscheidest? Klar, du kriegst eine Abfindung, das ist eine einmalige Pauschale, aber der ganze Mehrwert, den du der Firma gebracht hast, der ist einfach weg. Man ist nur eine Nummer auf dem Papier, wie ein Los, mehr nicht. Egal welchen Umsatz du gebracht hast, ob ich jetzt vier- bis fünfmal so viel Umsatz hatte wie andere, am Ende bist du raus, du kriegst ein schlechtes Arbeitszeugnis, wenn ich das so sagen darf, und musst selbst neu anfangen, während die Firma einfach weiterläuft. Du musst dir die Frage stellen, und jetzt, wo fängst du an, was ändert sich jetzt, willst du im Angestelltenverhältnis bleiben? Da habe ich gedacht, okay, du suchst dir erstmal einen Job, klar, du musst irgendwo Geld verdienen, aber irgendwas muss jetzt passieren, dass du das Leben in die Hand nimmst. Privat hatte ich schon sehr viel geändert, aber der Moment, an dem ich wusste, beruflich muss jetzt etwas passieren, war ungefähr im Frühjahr letzten Jahres, mit dem Ende dieses Arbeitsverhältnisses, wo ich dachte, jetzt muss etwas passieren. Ich wusste aber nicht, was und wie das funktioniert, aber das war der Punkt of No Return, wo ich wusste, ich bin 32, und wenn ich jetzt nichts mache, bin ich vielleicht irgendwann lieber arbeitslos, als noch mal vierzig Stunden mein ganzes Leben für jemand anderen zu opfern.

Und das muss man sich auch mal vormerken oder wirken lassen, wenn man sagt, ich kann das nicht mehr, ich will das auch gar nicht mehr, ich stecke da Energie rein, und am Ende kommt nichts dabei raus, dann beziehe ich lieber Leistung, als in so einem System weiter zu hasten und danach einen Abschied wie einen Tritt zu bekommen. So weit ist dieses System schon vorangeschritten, dass man damit komplett fertig ist mit der Welt, sage ich mal, es trifft so viele, das kann man nicht wegschweigen. Mich hat es damals auch so erwischt, ich war jahrelang im Vertrieb, aber man merkt, wenn man nicht liefert, wenn man keine Zahlen bringt, dann ist man nichts, und wenn man mal einen guten Monat hinlegt, wird man kurz hochgelobt, und das war's. Aber das war für mich damals nicht der Sinn und Zweck des Lebens, ich wollte einfach mehr erreichen und mehr haben.

Falls ich das noch anmerken darf: Bei mir war es so, ich weiß nicht, wie es bei euch war, wir sind ja ungefähr eine Generation, man kriegt es von Tag eins gefühlt indoktriniert, ob das die Gesellschaft ist oder die eigenen Eltern zu Hause: Kind, mach dein Abi, geh ins Büro, dass du dich nicht körperlich kaputt machst, der Karriereweg verläuft einfach so, oder vielleicht sogar anders, aber das sagt einem keiner, und diesen Mut gibt einem auch keiner.

Also diesen Push zu sagen, mach dich selbstständig, probier es doch einfach mal aus, weil dieser Schritt, diese Veränderung, mach's, riskier's, probier es aus, verändere es, wird in der Gesellschaft immer als negativ angesehen, und es wird permanent Angst geschürt. Man hat immer Angst, etwas falsch zu machen. Welche Ängste und Zweifel hattest du damals, bevor du zu uns gekommen bist?

Direkt davor weniger als in den Jahren davor, weil ich im Kopf, wie gesagt, schon etwas weiter war, ich wusste, hier muss jetzt etwas passieren, sonst bleibst du vielleicht arbeitslos, gehst zum Sport, machst dein Ding, lebst deinen Seelenfrieden aus, was jetzt auch nicht gut ist, keine Frage. Ängste hatte ich davor, ob es das jetzt war, mit Anfang dreißig, du rechnest ja irgendwann dreißig Jahre weiter, und du sitzt immer noch am selben Ort, an dem du seit dreißig Jahren sitzt, hast nicht wirklich viel angespart, konntest dir nicht so viel leisten, bist du dann mit fünfzig dieser Onkel auf Familienfeiern, der sein Leben quasi weggeschmissen hat. Davor hatte ich Angst.

Was hat dich trotz dieser Ängste und Zweifel, die wir damals auch hatten, das ist ja vollkommen normal, das hat jeder Mensch, wir sind alle Menschen mit Emotionen, was hat dich trotzdem überzeugt zu sagen, okay, du gehst den Schritt mit der Nie Mehr Zurück Akademie?

Erstmal habe ich euch auf Instagram gefunden, weil wir zeitgleich auf Bali waren, ihr wart glaube ich ein, zwei Tage hinter mir. Ich fand euch einfach sympathisch, und ich glaube, ich habe euch damals angeschrieben, ihr hattet ja damals im Sommer noch wirklich wenig Follower. Es ist dann ja auch rasant gewachsen, und ich habe mir dabei erstmal gar nichts gedacht. Aber als ich dann wieder von Bali zurückkam und einen neuen Job im Sattel hatte, dachte ich, dieses Reisen ist ja sowas von interessant, ich hatte viele kennengelernt, die auch virtuell auf dem Planeten gearbeitet haben. Davor fand ich das dubios, weil ich absolutes Landei bin und keinen Bezug dazu hatte. Aber als ich gemerkt habe, dass das funktionieren kann, und euch einfach sympathisch fand, habe ich, ob das jetzt naiv war oder nicht, einfach mutig gesagt, ich mache das jetzt. Das Einzige, was mir hätte passieren können, war, dass ich jetzt im Januar sagen würde, es war scheiße, würde ich nicht noch mal machen, aber so war es am Ende nicht. Viele Freunde haben mich gefragt, warum hast du dich für euch entschieden, und ich habe gesagt, das war einfach Bauchgefühl, ich fand euch authentisch und hatte ein gutes Gefühl. Ich bin einfach so reingegangen, weil ich wusste, dieser Parameter stimmt, ich habe euch einfach vertraut, es hat sich gut angefühlt, und ich mache das jetzt. Ich hatte in dem Moment auch keine Gewissensbisse, obwohl es ein bisschen Geld ist, das man investiert, aber man kauft sich damit ja keine Xbox oder einen neuen Fernseher, das kann man nicht in dem Moment messen, das passiert eher hier drinnen, im Kopf, oder auch im Herzen, weißt du. Und dann habe ich gesagt, ich mache das jetzt.

Welches Modul oder welcher Moment war für dich in der ganzen Betreuungszeit der größte Durchbruch, wo du sagst, okay, jetzt hat es wirklich einen Schalter umgelegt? Du hattest ja am Anfang schon gesagt, vom Mindset her warst du schon einen Schritt weiter als andere Teilnehmer, weil du mit Deutschland schon ein Stück weit abgeschlossen hattest und gesagt hast, so will ich es nicht mehr, so kann ich es nicht mehr, für mich muss es andere Möglichkeiten geben.

Am Anfang, nach den ersten zwei Seminaren, dachte ich, wie soll das funktionieren, keine Ahnung, völlig lost, ich wusste überhaupt nicht, wo ich ansetzen sollte. Man macht sich automatisch selbst ein bisschen Druck, weil man ja nebenbei noch arbeiten geht, dazu Freunde, Hobbys. Es gab dann einen Moment, kurz vor Weihnachten, wo ich gemerkt habe, dass ich ins Arbeiten gekommen bin. Ich weiß nicht mehr genau, welches Modul das war, das war so in der Bewerbungsphase, wo ihr die Tools vorgestellt habt, wie man sich bewirbt, wo ich einen richtigen Fahrplan bekommen habe und wusste, auf welchen Plattformen ich mich bewerben kann. Das war für mich das Ausschlaggebende, wo ich wusste, okay, ich habe jetzt von euch eine To-do-Liste bekommen, und jetzt liegt es an mir, aktiv zu werden und das Beste daraus zu machen. Ich habe mich dann extrem viel beworben, an allen Stellen, die es gab. Das war für mich das Wichtigste, aktiv werden zu können, weil ich es nicht mag, nur zuzuhören und nichts machen zu können. Als ich gemerkt habe, jetzt liegt der Ball bei mir, deswegen hatte ich mir auch nach dem ersten oder zweiten Webinar schon ein MacBook geholt, weil ich vernünftiges Material zum Arbeiten brauche. Ich hatte das Material von euch, und jetzt lag es nur noch an mir, und wenn der Ball bei mir liegt, werde ich aktiv, und dann sage ich, ich fange jetzt an. Das war dieses Bewerbungswebinar, das für mich der ausschlaggebende Punkt war, wo ich wusste, jetzt geht's los.

Das ist ja auch genau der Punkt, den wir immer wieder erwähnen: Wir wollen nicht einfach nur aufgezeichnete Videos rauswerfen und sagen, hier, lern selbst, weil wir die Personen sind, die sagen, ohne Umsetzung funktioniert es nicht. Das setzen wir ganz klar voraus, dass die Motivation da ist und man ins Machen kommt. Würdest du sagen, dass wir schon die Mitarbeit einfordern, oder kann man sich auch zurücklehnen und berieseln lassen?

Nein, dadurch, dass wir vom Mindset ähnlich sind, fand ich es immer gut, dass ihr gesagt habt, hier, nimm das Geschenk, aber ein Geschenk ist ja toll, wenn du aber nichts damit anfängst oder nichts daraus machst, dann bringt es nichts. Ihr habt immer gesagt, am Ende seid ihr diejenigen, die aktiv werden müssen. Ihr habt uns quasi wie beim Fußball einen perfekten Flankenball reingespielt, du stehst frei vorm Tor, aber wenn du den Ball nicht reinschießt, weil du zu faul bist oder denkst, es geht schon von alleine, weil du nicht konzentriert bist.

Ihr habt immer wieder betont, diese ganzen Vorlagen, wo ihr wahrscheinlich extrem viel Leidenschaft, Energie und Zeit reingesteckt habt, man hat gemerkt, dass euch das echt wichtig ist. Aber trotzdem schenkt einem das keiner, man muss selbst aktiv sein, und das fand ich gut, dass ihr das immer wieder betont habt: Die Vorlagen sind schön und gut, aber ihr müsst ins Handeln kommen.

Ja, genau das haben wir auch gesagt: Wir geben die Hand, aber man muss sie letztendlich greifen und ziehen, sonst kommt man nicht in die Umsetzung.

Genau, das ist etwas anderes als diese ganzen, sorry, wenn ich das so sage, Freaks bei Instagram, die einen anschreiben und sagen, du verdienst innerhalb eines Monats 5000 Euro, du musst nur diesen Link anklicken und zuhören. Nein, du musst das irgendwann selbst machen.

Ja, eben, und wenn du nicht merkst, ob du selbst gut oder schlecht bist, ob du dich umorientieren oder ausprobieren musst, dann funktioniert das nicht, das möchte ich mitgeben. Man kann nicht einfach passiv Millionen verdienen, ohne etwas zu machen, man muss immer investieren, das ist das Wichtige. War in der Akademie in den zwölf Wochen irgendetwas überraschend einfach, oder gab es auch eine Phase, in der es für dich schwieriger war?

Man kann ja immer zum Start zurückkommen. Ich bin es gewohnt, im Büro zu sitzen, links und rechts zwei Bildschirme, und jetzt sitzt du zu Hause, vor dir ein Fernseher, eine Dartscheibe, so viele Ablenkungen, und dich wirklich hinzusetzen und zu sagen, ich nehme jetzt die Zeit, jeder hat die Zeit eigentlich, aber sich aktiv hinzusetzen und zu sagen, ich fange jetzt an, ich weiß aber nicht genau wie, ich probiere es einfach. Das war für mich das Schwierigste, zu sagen, wo soll ich anfangen. Aber als ich einmal drin war, hatte ich das Gefühl, ich marschiere richtig los. So bin ich, wenn ich weiß, das ist jetzt der Weg, dann funktioniert das. Aber der Start, das war für mich das Schwierigste, oder auch dieses Gefühl, wenn ich nicht aktiv bin, und es geht Monat für Monat weiter, die Weihnachtszeit ist vorbei, du gehst wieder arbeiten, und du hast nichts gemacht, dieser Druck. Das waren so die Hürden, deswegen fiel mir der Anfang extrem schwer. Man darf auch nicht unterschätzen, das neben einer Vollzeitanstellung aufzubauen, das ist ja keine Selbstständigkeit, die man im Lotto gewinnt, das ist eine professionelle Selbstständigkeit. Klar, wenn man durch die Festanstellung schon demotiviert ist, weil sie Energie zieht, weil man keine Lust mehr auf das Ganze hat, und sich dann nach acht Stunden Arbeit noch hinsetzt und sagt, ich ziehe das jetzt durch, ich mache jetzt jeden Tag noch ein, zwei Stunden, dann braucht es schon eine innere Überzeugung, dass man sagt, ich mache das, ich will das, und ich setze alles um, damit es funktioniert.

Was hat dir in dem Moment am meisten geholfen, vom Mindset her, auch wenn Mindset immer so ein ausgedehnter Begriff ist, aber es macht trotzdem sehr viel aus.

Was ganz spannend ist, ich lese eigentlich nicht so viele Bücher, aber ich habe vor zwei Jahren ein Buch gelesen, wie man sich selbst nur durch seine Gedanken verändert. Ich habe mir dann die ganzen Wochen gesagt, das ist dein Weg, du investierst da die Zeit rein, und du schaffst das. Und auch was ihr mal gesagt hattet, ich glaube in einem Kennenlern-Call, man darf groß träumen, und ich habe mich, was das betrifft, immer klein gehalten und gesagt, Schritt für Schritt, dann kaufe ich mir für meinen Balkon eine neue Pflanze, das war so mein Ziel, weißt du, was ich meine. Und irgendwann habe ich angefangen, etwas größer zu träumen und einfach zu sagen, ich schaffe das. Man kann sich das schwer vorstellen, wenn man jemanden übers Mindset reden hört, aber genau da fängt es an. Man hat ja Tausende, Millionen Gedankengänge am Tag, und wenn man siebzig Prozent davon nutzt, um positiv zu sein. Als ich angefangen habe, in eure Webinare oder Seminare zu gehen, war hier Winter, arschkalt, alles dunkel, und das hat mich geprägt, weil ich wusste, ich schaffe das. Ihr hattet in einem Seminar gesagt, schickt uns ein Bild, wo ihr euch seht, und ich habe mich mit dem Laptop irgendwo auf eine einsame Insel gemalt, und ich hatte dieses Bild eigentlich immer im Kopf, egal ob das jetzt in einem oder zwei Jahren so ist, aber du bist dann frei, ortsunabhängig, du bist dein eigener Chef, und das hat mich extrem gepusht. Man braucht diese Vision, man braucht ein Ziel, es hilft, und ich habe gestern oder vorgestern noch zu einem Freund gesagt, vor drei Monaten, als ich angefangen habe, was sich in den drei Monaten verändert hat, das ist unglaublich viel. Ich muss aber auch dazusagen, dass meine Freundin und mein engster Kreis mich echt supportet haben, meine Freunde mir immer den Rücken freigehalten haben, das ist auch nicht selbstverständlich, das hat mir extrem geholfen.

Würdest du sagen, dass es wichtig ist, ein Umfeld zu haben, das einen motiviert und nicht sagt, was machst du da wieder, das ist doch verboten und illegal, pass auf, stell dir das nicht so leicht vor? Würdest du sagen, dass ein Umfeld, das einem den Rücken stärkt, einen großen Schub geben kann?

Ja, es kann einen extrem pushen, genauso geht es aber auch in die andere Richtung, wenn es ein negatives Umfeld ist, das fragt, bist du sicher, dass das seriös ist. In deinem Umfeld, egal ob online oder persönlich, verbringst du extrem viel Zeit deines Lebens, und das prägt dich. Wenn du Leute hast, die dich runterziehen, kannst du nicht erfolgreich werden, dann muss man sich von diesem Umfeld lösen oder es so umbauen, dass man Leute hat, die einen pushen. Es gibt nicht umsonst so viele Beiträge auf LinkedIn oder Instagram, die sagen, spätestens wenn du selbstständig bist, merkst du, wer dein wirklicher Freund ist, ob die dich pushen oder nicht, das Umfeld ist extrem wichtig.

Das haben wir auch gemerkt, als wir damals auf Reisen gegangen sind. Es fällt eine Last von einem ab, wenn man aus dem negativen Umfeld rauskommt und merkt, dass die Luft dort oben entspannter zu atmen ist. Und wenn man sich dann immer mit Gleichgesinnten trifft, merkt man, wie viele Leute es da draußen eigentlich gibt, was man gar nicht weiß, wenn man in der Anstellung ist und noch in Deutschland sitzt. Da draußen gibt es viele, die genauso denken wie du und wie wir, die einfach sagen: Das Leben ist viel geiler, da gibt es viel mehr zu holen, und man kann es freier leben. Das war auch so ein Punkt in der Akademie, wo wir speziell auf das Umfeld eingegangen sind und gesagt haben, das ist ein unterbewusstes Umfeld, auf das man achten und mit dem man arbeiten muss.

Was ich da vielleicht noch sagen darf: Man muss sich einfach mal die Situation vorstellen. Du sitzt am Esstisch mit deinen Freunden und deiner Familie, und es gibt zwei Szenarien. Im einen sprichst du über deine mögliche Selbstständigkeit, dass du das möchtest oder davon träumst, und die Leute sagen: Spannend, zieh durch, wir unterstützen dich. Im anderen sitzen Leute, die fragen: Bist du sicher? Angestellt sein und vierzig Stunden die Woche arbeiten, das ist doch viel sicherer, denk da noch mal drüber nach, mach dich erstmal schlau. Das sagen die meisten, und schon verunsichert dich das sofort. Egal wie gefestigt du bist, du fängst sofort an zu grübeln, weil dieses andere, angestellte Mindset von außen auf dich einprasselt und man es ja jahrelang kennt. Dann grübelt man, schiebt wieder auf und denkt, vielleicht hast du recht, vielleicht mache ich es doch nicht. Und dann sage ich immer ganz klar: Irgendwann ist es zu spät, weil es irgendwann einfach nicht mehr geht. Wir werden ja nicht jünger, wir werden nur älter, und keiner von uns will erst mit achtzig die Welt bereisen. Genau das ist der Punkt. Man lernt im Schulsystem ja auch nie, seine eigenen Stärken zu nutzen, man wird in ein System gesteckt, wo Mathe dran ist, dann das, dann das. Aber wenn du mit zwölf sagst, meine Leidenschaft ist eigentlich etwas ganz anderes, dann ist das allen egal, weil es keinen Fahrplan dafür gibt. Und wenn du dann Leute hast, die sagen, versuch es doch einfach mal, probier es aus, dann löst das auch etwas in dir aus. Für mich war es extrem wichtig, dass ich immer ein vernünftiges Feedback von euch bekommen habe, auch mit Kritik, die mir weitergeholfen hat, selbst wenn mal etwas nicht so gut lief. Ihr habt das sachlich und vernünftig mit mir analysiert und mir geholfen, wenn ich ein Problem hatte, aber genauso gefeiert, wenn ich meinen ersten Erfolg hatte. Ich weiß noch, wie ich das erste Telefonat mit dem Bauunternehmer hatte, das war noch keine Zusage, sondern nur Probearbeiten, und ihr habt mich trotzdem richtig gefeiert.

Klar, weil uns das wirklich wichtig war, und das ging die ganzen Wochen so weiter, das war einfach ein Austausch voller Euphorie, wenn man das irgendwie messen könnte. Das war einfach ein anderes Energielevel, und das macht dann auch extrem viel Spaß.

Ihr habt mir persönlich ein extrem gutes Gefühl gegeben, weil ich gemerkt habe, dass das auch ein gegenseitiges Vertrauen ist, das ihr zu den Leuten in der Akademie haben müsst, weil es ja auch eure Zeit ist, die ihr in uns investiert. Das hat extrem geholfen, weil ihr sehr positiv wart, aber auch mal ein bisschen auf die Euphoriebremse getreten habt, wenn ihr das Gefühl hattet, dass bei einer Stellenanzeige oder einer Antwort etwas nicht stimmig war, zum Beispiel zu viel Probearbeiten oder diese Vertriebsmechanismen, wo es heißt, auf Provisionsbasis kannst du hier 5000 Euro verdienen, aber du hast keinen festen Stundenlohn. Da habt ihr klar interveniert und gesagt, das ist vielleicht nicht das Beste, und das hat mir sehr geholfen, das für mich zu sortieren.

Ich hatte ja eingangs schon erwähnt, dass du in den zwölf Wochen wirklich durchmarschiert bist und vom Feinsten umgesetzt hast. Das feiern wir immer noch, und uns ist es extrem wichtig, dass Teilnehmer umsetzen und Erfolge erzielen, und wir haben uns riesig gefreut, als du uns gesagt hast, dass alles klappt. Wie sieht dein Alltag heute konkret aus? Was steht als Nächstes an, welche Veränderungen möchtest du vornehmen, damit wir einen Einblick bekommen, was sich bis jetzt schon verändert hat?

Gerade ist eine extrem wilde Zeit, würde ich sagen. Für die Leute, die zuhören: Ich arbeite immer noch vierzig Stunden im Büro, habe mich kurz vor Weihnachten gewerblich angemeldet und dann meinen Bewerbungsrun gestartet. Aktuell ist es so, dass ich drei Verträge vorliegen habe. Einer ist unterschrieben, erstmal mit zehn Stunden im Monat, weil es ein Bauunternehmer ist und gerade Winterzeit ist. Wir haben aber telefoniert, und ich hatte diese zehn Stunden innerhalb von zwei Tagen schon voll, und er hat am Telefon gesagt, wenn eine Aufgabe zehn Stunden dauert, dann dauert sie eben zehn Stunden, sag einfach kurz Bescheid, dann ist das so. Dann habe ich am Montag ein Onboarding für eine Stelle mit fünf Stunden die Woche, plus eine weitere Stelle mit drei Stunden die Woche Telefonieren, weil ich, ähnlich wie Tobi, auch aus dem Vertrieb komme. Der hätte mir eigentlich gern noch mehr Stunden angeboten, aber das konnte ich nicht, weil man seinen Job nicht innerhalb kürzester Zeit einfach hinwerfen kann, das geht nicht. Es ist gerade eine extrem spannende, aber auch aufreibende Zeit. Trotzdem bin ich extrem motiviert und positiv, denn man muss sich vorstellen: vierzig Stunden die Woche im Büro, plus zwölf bis fünfzehn Stunden zusätzlich, die man jetzt jonglieren muss. Ich musste auch schon das Gespräch mit meinem Chef suchen und gesagt, ich habe mich selbstständig gemacht, es kann sein, dass ich irgendwann meine Stunden reduzieren muss und vielleicht Ende des Jahres ganz aufhöre. Er hat das zum Glück super entspannt genommen, dafür bin ich sehr dankbar. Aber gerade, weil bei mir alles so schnell ging, muss ich extrem aufpassen und mich gut sortieren, damit auch das Stresslevel nicht zu krass wird.

Das ist gerade so mein Alltag, weil ich nebenbei auch noch ganz viele Bewerbungen laufen habe und, würde ich sagen, sehr kreativ bin und eigene Ideen habe, wo ich aktiv auf Leute zugehe. Ich war ja zehn Jahre im Baustoffhandel, wo ich extrem gute Kundenbindungen aufgebaut habe, und zwei davon haben mich letzte Woche angerufen und gefragt, was ich eigentlich mache, weil das für viele noch gar nicht so bekannt ist. Dann erkläre ich das, und die sagen, kannst du mir dann helfen, wenn es auf dem Bau richtig losgeht, mit öffentlichen Ausschreibungen? Das ist einfach das geilste Gefühl, wenn Leute aus dem alten Netzwerk mich aktiv anrufen und fragen, ob ich für sie arbeiten kann. Das ist gerade mein Alltag, der energetische Aufwand ist extrem hoch, aber man hat ein Ziel vor Augen, und wie gesagt, meine Freundin hält mir da wirklich den Rücken frei, wir unterstützen uns sehr gut gegenseitig. Ich glaube, das kennt ihr wahrscheinlich auch, diese ersten Monate, wo man sich erstmal einpendeln muss, und das soll ja bei mir eine langfristige Geschichte werden, deswegen muss ich gerade auch Prioritäten setzen, wenn der Chef sagt, wir kriegen jetzt ein neues Programm, du musst dich da einarbeiten, dann sage ich, nee, geht gerade nicht.

Genau, Prioritäten setzen, weil man immer das priorisiert, was einem am wichtigsten ist, und das ist in diesem Moment für mich das Freelancen und der Ausbau dieser Selbstständigkeit. Das hast du auch wichtig angesprochen: Gerade wenn man das neben einer Vollzeitanstellung aufbaut, ist es viel, es lohnt sich, aber man muss echt aufpassen, dass man nicht sechzig, siebzig Stunden die Woche arbeitet, denn das darf letztlich nicht das Ziel sein, sonst hat man irgendwann gar keine Lust mehr darauf.

Hättest du gedacht, dass du allein durch deine Festanstellung so eine Möglichkeit für dein Freelancen schöpfen kannst, einfach weil du schon ein Netzwerk hast, oder hättest du eher gedacht, die Leute, die du kennst, das sind halt deine Arbeitskollegen, mit denen arbeitest du sowieso schon, und das war's?

Ich habe davon geträumt, dass es funktioniert, aber ich hätte nicht gedacht, dass es wirklich klappt. Der erste Anruf kam kurz nach Januar von einem guten Bekannten, kann man auch sagen, ein selbstständiger Trockenbauer, der mich einfach angerufen hat und gesagt hat, du bist doch computeraffin. Ich dachte erstmal, okay, was willst du jetzt von mir, weil wir nie richtig über meine Freelancer-Geschichte gesprochen hatten. Dann fragte er, ob ich ihm bei seiner Website helfen kann, und das war mein erstes Projekt, bei dem ich geholfen habe. Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass mein altes Netzwerk für die Freelancer-Geschichte funktioniert, aber weil es im Baugewerbe kaum Referenzen für virtuelle Assistenz gibt und ich auch viel gegoogelt habe, ob es solche Leute überhaupt gibt, und einfach nichts gefunden habe, und weil Handwerker auch sehr oldschool sind, hätte ich eher gedacht, das wäre schön, aber nicht, dass tatsächlich zwei von sich aus anrufen, plus mein Bekannter mit der Homepage. Das hätte ich so nicht erwartet. Das speichere ich mir auch im Kopf ab und denke, wenn es im März, April auf dem Bau richtig losgeht, kommen vielleicht noch mal zehn Stunden die Woche dazu, mit zwei, drei Leuten von früher, die wissen, was ich kann. Das ist schon extrem spannend, ich hätte nicht gedacht, dass das alte Netzwerk so gut funktionieren kann. Ich habe es gehofft, aber ich hatte einfach keine belegbaren Parameter dafür.

Was würdest du jemandem sagen, der jetzt genau an dem Punkt steht, an dem du damals gestanden hast?

Mach es einfach. Du hast nichts zu verlieren. Es kann höchstens passieren, dass du dein Arbeitsverhältnis verlierst, dann holst du dir ein neues, wenn du weißt, dass du etwas verändern möchtest. Niemand kommt und holt dich ab und bringt dich nach Indonesien, dass du dann mit deinem Latte irgendwo im Café sitzt und arbeitest. Mach es einfach, du hast nichts zu verlieren, denn das Einzige, was du verlieren kannst, ist, wenn du alt bist und sagst, hätte, hätte, Fahrradkette. Das Leben ist kein Konjunktiv. Wenn du jetzt sagst, ich probiere es, dann wird dich in zwei Jahren niemand fragen, ob du gescheitert bist, weil die Leute das dann ohnehin vergessen haben. Probier es einfach, und mehr, als am Ende zu sagen, es hat nicht funktioniert, ich gehe wieder zurück in meinen alten Job, kann dir nicht passieren.

Würdest du sagen, dass dieser Weg für jeden geeignet ist, oder gibt es Menschen, die ihn vielleicht nicht gehen sollten oder nicht gehen können?

Ich würde schon sagen, dass das nicht für jeden gemacht ist, einfach weil es so unterschiedliche Menschen gibt, die andere Dinge gerne machen. Es gibt gesellschaftlich extrem wichtige Berufe wie Pflege oder im Krankenhaus, an denen ja der ganze Laden hängt, und da gibt es extrem viele Menschen, die das mit Liebe und Leidenschaft machen, und die sind für jedes Land unverzichtbar. Für die ist dieser Weg vielleicht nicht gemacht. Aber Leute, die ein bisschen ihren eigenen Kopf haben und gemerkt haben, ich passe hier vielleicht nicht so richtig rein, die sich vielleicht auch immer gefragt haben, stimmt irgendwas nicht mit mir, denen lege ich wirklich ans Herz zu sagen, probier etwas aus. Tu, was du liebst, tu, worauf du Bock hast. Für diese Leute würde ich schon sagen, dass es wichtig ist, aber es ist nicht unbedingt für jeden etwas. Ich wusste ehrlich gesagt auch nicht, ob es für mich ist.

Aber du hattest das richtige Mindset, du hast gerade selbst gesagt: probieren. Denn wenn ich es nicht probiere, woher soll ich wissen, ob es etwas für mich ist, ob ich es kann und ob es mir Spaß macht? Das kann man ja gar nicht wissen, ohne es auszuprobieren. Würdest du diesen Weg, die zwölf Wochen Akademie, noch einmal gehen? Und wenn jemand jetzt an dem Punkt steht und überlegt, ob er diesen Schritt mit der Nie Mehr Zurück Akademie wagen soll, was würdest du ihm sagen und empfehlen?

Ich würde es auf jeden Fall jederzeit wieder machen. Ich kann jetzt nicht sagen, ich hätte es gerne früher gemacht, die Vergangenheit kann man ja ohnehin nicht ändern. Ich würde es auf jeden Fall zu hundertzehn Prozent wieder mit euch machen, und ich würde es auch jedem ans Herz legen, ich würde es klar empfehlen, das bei euch zu machen. Es ist natürlich ein Invest, den man tätigen muss, man kann ja auch nicht irgendwo hingehen und erwarten, dass alles kostenlos ist und man dadurch automatisch zum König wird. Man investiert in sich selbst, und genau das kann ich nur zu hundertzehn Prozent, wie ich es euch auch im Feedback gesagt habe, ans Herz legen: bei euch die Akademie zu machen.

Und ich bereue absolut nichts, wirklich null Prozent. Ich bin ja auch gerade erst dabei, und ich weiß noch genau, wie ihr das immer ganz klar angesprochen habt: Es ist eine Summe, die man investiert, aber theoretisch hast du sie innerhalb kürzester Zeit wieder reingeholt. Bei mir ist es so, dass ich sagen kann, Ende Februar ist das, was ich für die Akademie bezahlt habe, schon wieder drin. Bei dem einen dauert es etwas länger, beim anderen geht es vielleicht etwas schneller, das liegt an einem selbst, nicht an euch. Es ist einfach das beste Invest, das ich in den letzten Jahren gemacht habe. Ihr wisst ja selbst, wie das ist: Man gibt so viel Geld für irgendeinen Unsinn aus, geht mal feiern und lässt hundert Euro da, kauft sich vielleicht ein besseres Auto, als man eigentlich braucht, oder findet auf Social Media unseriöse Angebote für passives Einkommen oder Network Marketing, kauft für tausend Euro irgendwas, und es passiert einfach nichts. Genau das ist die Falle, man kann, wenn man möchte, sehr schnell sehr viel Geld ausgeben. Uns war es aber von Anfang an wichtig, und das hast du gerade auch perfekt wiedergegeben, dass es der Invest in dich selbst ist, und dass es transparent und nachvollziehbar ist, dass man weiß: Wenn ich umsetze und in der Akademie das mache, was gezeigt wird, dann kann ich das investierte Geld auch direkt wieder reinholen, so wie bei dir jetzt Ende Februar. Das ist eine super Sache, und genau deswegen machen wir das Ganze, weil du dir letztlich, weil du losgegangen bist, ein komplett neues Leben ermöglichst. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns in Bali, vielleicht in Thailand, irgendwo auf der Welt werden wir uns definitiv treffen, darauf legen wir großen Wert.

Afrika, stimmt, das hatten wir auch schon mal festgemacht, das machen wir auf jeden Fall so. Und wenn wir dich dann treffen und du sagst, ich arbeite ja auch mit dem Laptop, guck mal, ich bin jetzt die nächsten drei Wochen in Afrika, und danach geht es für mich weiter ins Asiatische oder sonst wohin, das ist das große Ziel, und dafür stehen wir, weil wir wissen, dass es funktioniert, wenn man umsetzt. Und du bist wieder das Paradebeispiel: schnell reingekommen, umgesetzt, die Extrameilen gegangen, die super wichtig sind. Du bist aus deiner Komfortzone rausgekommen und hast gesagt, ich mach's jetzt einfach, ich habe nichts zu verlieren, ich probier's. Dafür noch mal ein riesengroßes Lob von uns, denn wenn du so weitermachst, wirst du in den nächsten Monaten und Jahren als Freelancer noch viel erfolgreicher, weil du, wie du selbst gesagt hast, eine Vision und ein großes Ziel brauchst, und man kann danach immer weiterdenken und das Ganze weiterspinnen.

Für die Leute, die zuhören: Es ist auch eine Neverending Story, selbst wenn man Absagen bekommt, und ich habe auch ein paar Absagen bekommen, die aber ultra nett formuliert waren. Es kommen immer wieder Anfragen rein, nichts ist in Stein gemeißelt, und es kann auch bei mir mal sein, dass es weniger wird oder jemand sagt, danke für die Zusammenarbeit, aber jetzt passt es nicht mehr. Aber noch mal: Es passiert nichts, wenn man es macht, man lernt immer mehr dazu, der eigene Werkzeugkasten wird immer größer, man kann sich spezialisieren und irgendwann auch einen höheren Stundensatz nehmen, sodass man gar nicht mehr so viele Kunden braucht. Es ist einfach extrem wichtig, ins Rollen zu kommen und bei Rückschlägen weiterzumachen, denn im Angestelltenverhältnis, wenn man dort eine Rüge bekommt, macht einen das oft ganz klein. Aber wenn man selbstständig ist und das für sich macht, kann man irgendwann mit breiter Brust sagen: Wenn du meine Dienstleistung nicht willst, will sie eben jemand anderes, ich mache das gut, und ich gehe jetzt nicht mit meinem Preis runter oder mache kostenlose Überstunden wie in meinem Angestelltenverhältnis. Genau das ist letztlich der Punkt, oder auch der lebensverändernde Weg. Das ist wirklich großartig.

Noch mal ein riesengroßes Dankeschön, dass du dir heute die Zeit für dieses Interview genommen hast, denn auch das ist nicht selbstverständlich, das ist deine Lebenszeit, die du dafür gibst, mit der Akademie und mit mir ins Interview zu gehen, und dass du deine Geschichte so ehrlich und transparent teilst, damit andere Teilnehmer, die in derselben Ausgangssituation sind und sagen, ich möchte, aber ich weiß nicht wie, und ich habe Angst, Mut fassen und sich helfen lassen können. Dafür noch mal ein riesengroßes Dankeschön, und danke auch euch, das muss man fairerweise auch mal sagen: Ihr wart immer da und seid es auch in Zukunft, wie ihr gesagt habt.

Richtig großartig, mach auf jeden Fall weiter so. Wir freuen uns, wenn wir dich in Afrika besuchen können, dann geht es auf eine Safari, wir wollen nämlich die Big Five live sehen, das machen wir definitiv.

Ja, mir fehlt davon tatsächlich noch eines.