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Erfolgsgeschichten · Interview

Neben dem Studium zur ersten Kundin | Nie Mehr Zurück Akademie Erfahrungen & Interview

  • 07.07.2026
  • 36 Min

Beschreibung

Worum es in diesem Interview geht

Lucias ehrliche Erfahrungen mit der Nie Mehr Zurück Akademie: Sie hat sich neben ihrem Lehramtsstudium als virtuelle Assistentin selbstständig gemacht und nach nur zwei Bewerbungen ihre erste zahlende Kundin gewonnen. In diesem Erfolgsinterview teilt Lucia ihre echten Erfahrungen mit der Nie Mehr Zurück Akademie von Sophie und Tobias. Mehr Infos auf unserer offiziellen Website: www.nie-mehr-zurueck.com Lucia hat während ihres Lehramtsstudiums ein Jahr in Australien verbracht. Dort wurde ihr klar, dass sie nicht 40 Stunden am Schreibtisch sitzen möchte, sondern frei entscheiden will, von wo aus sie arbeitet und lebt. Über Instagram ist sie auf Sophie und Tobias gestoßen und hat das erste Mal gehört, dass man seriös online und ortsunabhängig Geld verdienen kann, auch ohne Vorkenntnisse. Sie hat noch aus Australien mit der Akademie gestartet, parallel zu ihrem Studium. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland hat sie genau zwei Bewerbungen geschrieben. Auf die zweite kam direkt eine Rückmeldung, ein Erstgespräch von fast anderthalb Stunden und kurz darauf ihr erster Auftrag. Ihr Kunde kommt aus der Metallbaubranche und baut sich ein zweites Standbein mit Schweißkursen auf. Lucia betreut seine Website, stellt Termine ein, schreibt Bestätigungsmails vor, koordiniert das Team über Notion und übernimmt nach und nach Materialbestellungen und Rechnungen. Ihre Erfolge: ✅ Erste zahlende Kundin nach nur zwei Bewerbungen ✅ Erstes Erstgespräch souverän geführt und den Auftrag bekommen ✅ Erste Rechnung geschrieben und erstes Geld verdient ✅ Freelancing komplett neben dem Lehramtsstudium aufgebaut, gestartet noch aus Australien Das Besondere an Lucias Story: Sie hat sich bewusst dafür entschieden, erst zu starten und danach ihrem Umfeld davon zu erzählen, statt sich vorher die Zweifel anderer aufzuladen. Genau diese Klarheit hat sie ins Handeln gebracht, obwohl sie als Quereinsteigerin ohne Vorkenntnisse in die Zusammenarbeit gegangen ist. Ihre wichtigste Erkenntnis: „Man muss kein Experte sein, solange man bereit ist, Sachen zu lernen und sich selbst zu organisieren." Ihr Rat an alle, die noch zweifeln: „Es ist immer der richtige Zeitpunkt, etwas in seinem Leben zu ändern. Dieser Weg ist es auf jeden Fall wert, man kann nur daraus lernen und gewinnen." Wenn du dich fragst, ob du ortsunabhängig arbeiten kannst, obwohl du gerade noch studierst, angestellt bist oder keine Vorkenntnisse hast, dann ist dieses Video genau für dich. Möchtest du auch ortsunabhängig als Freelancer arbeiten? Dann starte hier mit unserer kostenlosen Freetour: 👉 https://freetour.nie-mehr-zurueck.com/ In der Freetour zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dir ein ortsunabhängiges Leben als Freelancer aufbaust, auch ohne Vorkenntnisse oder Expertenstatus. Über die Nie Mehr Zurück Akademie: Wir sind Sophie und Tobias, digitale Nomaden und Gründer der Nie Mehr Zurück Akademie. In unserem 12-Wochen-Programm begleiten wir angestellte Arbeitnehmer dabei, ortsunabhängige Freelancer zu werden. Ehrlich, ohne Hype und ohne leere Versprechen von passivem Geld. #NieMehrZurückAkademie #Freelancer #ortsunabhängigarbeiten #digitaleNomaden #Erfolgsinterview #Erfahrungen #VirtualAssistant #Freelancing #Studium

Zum Nachlesen

Transkript des Interviews

Hallo und herzlich willkommen, Lucia. Erstmal vielen, vielen lieben Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst für das Interview. Damit du gleich weißt, wie das Interview heute abläuft: Uns ist es wichtig, dass wir noch mal ein bisschen tiefer in deine Situation reingehen, dass wir uns anschauen, wo du vor der Akademie standest, was für dich und dein Leben die Punkte waren, an denen du gesagt hast, okay, ich möchte jetzt etwas ändern, und natürlich, wie dein Weg dann weiter verlaufen ist. Was hast du erreicht, an welchem Punkt stehst du jetzt schon, und wo willst du in Zukunft noch hin? Ich freue mich wahnsinnig darauf, das Interview mit dir führen zu dürfen, wir haben uns jetzt auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Wie lange ist das jetzt eigentlich her, vier Wochen, seit wir die Akademie beendet haben?

Ja, sehr geil.

Ich weiß noch, bei dir war das speziell so der Fall: Wir hatten die Runde davor noch gar nicht so lange gestartet, da hast du uns schon gesagt, okay, in der nächsten Runde möchte ich dabei sein. Ich glaube, das waren noch acht Wochen oder so, bis es dann offiziell losging. Was war da bei dir der ausschlaggebende Faktor, dass du gesagt hast, okay, ich möchte jetzt etwas verändern, ich bewerbe mich jetzt einfach bei euch, ich möchte bei euch starten?

Ja, vielleicht kurz vorweg: Als meine Idee, nach Australien zu gehen, entstand, hatte ich euch schon irgendwie bei Instagram gefunden und euch dann erstmal auf der Avocadofarm und so gesehen. Und als ihr dann damit gestartet habt, dieses Freelancen zu teilen, und ich zum ersten Mal davon gehört habe, habt ihr einfach die Idee in mir geweckt, würde ich sagen. Gerade dieses Leben in Australien, dieses Jahr dort, hat mir gezeigt, dass ich glaube, ich bin nicht der Mensch dafür, 40 Stunden am Schreibtisch zu sitzen. Ich studiere ja Lehramt, und Lehrerin zu sein ist schon etwas, das ich möchte, aber vielleicht nicht für immer und nicht zwingend hauptberuflich, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Und dann dachte ich mir, das muss ich auf jeden Fall einfach mal ausprobieren und schauen, wohin es geht, weil es natürlich am schönsten wäre, sein Leben irgendwo auf der Welt zu verbringen und frei entscheiden zu können, wo man als Nächstes hinfährt, dabei unterwegs Geld zu verdienen und nicht im Alltagstrott alt zu werden, so wie es die meisten Menschen machen. Ich möchte einfach mehr vom Leben. Vorher hatte ich gar nicht daran gedacht, aber als ihr dann angefangen habt, das zu posten, dachte ich mir, das hört sich gut an, da würde ich gerne mal dran teilnehmen.

Also hattest du vorher noch gar nicht so richtig gehört, dass man freelancen kann, dass man auch seriös online Geld verdienen kann?

Nein, ich kannte höchstens diese Jobs, dass Firmen Leute haben, die ans Telefon gehen und Kundensupport machen. Das war so meine Vorstellung von Online-Arbeit, oder man hat von ein paar Leuten gehört, dass sie im Homeoffice arbeiten, ein paar Tage die Woche. Aber dass man auch ohne irgendwelche Vorkenntnisse Unternehmen dabei helfen kann, das war mir nicht bewusst.

Ja, das ist auch immer wieder das, was wir erleben, dass die meisten nur diese eher unseriösen Möglichkeiten kennen und immer die Frage kommt, wie kann ich passiv Geld verdienen, wo wir sagen, passiv Geld verdienen funktioniert auf der Welt nicht, du musst immer irgendetwas machen, egal wo und wie du arbeitest. Viele haben einfach nicht das Wissen, dass man mit den eigenen Fähigkeiten, den eigenen Skills, die man mitbringt, für Unternehmen eine echte Unterstützung sein und damit von überall aus Geld verdienen kann. Die meisten kennen Homeoffice, aber da hört es dann meistens auch schon auf. Dabei ist es doch so: Wenn du von zu Hause aus arbeiten kannst, warum sollst du das dann nicht auch von überall sonst aus können? Wie war das bei dir, warst du am Anfang skeptisch, hattest du Zweifel, oder war für dich klar, wenn die zwei das machen, dann muss es irgendwie gehen?

Ich hatte auf jeden Fall von Anfang an Vertrauen in euch, weil ihr einfach sympathisch seid und nicht wie große Redner rüberkommt, die einem nur etwas vorlügen oder mit dem Ferrari angeben.

Ja, genau, oder einem, wie man so schön sagt, ein Pferd erzählen.

Genau, und deswegen war mir klar, dass ich das vielleicht auch schaffen kann. Ich war gespannt darauf, was ihr so erzählt, was man vielleicht wirklich braucht, welche Fähigkeiten man mitbringen sollte. Zweifel hatte ich eigentlich nur davor, was die Leute drumherum sagen würden. Dass meine Freunde das cool finden würden, war mir klar. Aber dass, wenn ich meiner Familie sage, ich habe jetzt fünf Jahre studiert und möchte vielleicht doch etwas ganz anderes machen, die das erstmal nicht so schön finden würden, weil sie mich ja auch während des Studiums finanziert haben und Lehrerin natürlich auch ein guter, sicherer Job ist, das war mir klar. Trotzdem wollte ich es für mich ausprobieren und schauen, wo es hingeht.

Das ist letztendlich auch immer dieser Punkt, den wir auch von Teilnehmern und von uns selbst kennen, dass man ein Umfeld hat, das dem Ganzen gegenüber komplett skeptisch ist. Gerade die ältere Generation kann mit Begriffen wie online Geld verdienen oder online arbeiten oft nicht wirklich etwas anfangen. Ich denke da auch an Tobi oder an meine Eltern, ich habe letztens mit meiner Mutti telefoniert, die dann gefragt hat, na ja, wie ist das denn, arbeitet ihr immer noch am Laptop, was macht ihr da eigentlich, und könnt ihr euch damit überhaupt finanzieren? Wir haben schon mehrmals erklärt, was wir arbeiten, dass wir arbeiten, aber es sitzt einfach nicht wirklich im Kopf, dass das wirklich Arbeit ist und man damit auch Geld verdienen kann. Das ist dann noch mal so ein wichtiger Punkt, zu wissen, es ist gar nicht so schlimm, wenn die eigenen Eltern nicht ganz verstehen, was man da macht oder wie man Geld verdient. Die merken es dann letztendlich an den Resultaten und fragen dann, okay, was machst du da eigentlich, wie funktioniert das? Würdest du sagen, das hattest du am Anfang auch, ist dir das schwergefallen, gerade weil du vielleicht auch ein Umfeld hattest, nicht deine Freunde, aber eher deine Eltern, die dich lieber auf dem sicheren Weg gesehen hätten?

Nein, also als ich gesehen habe, dass ihr die erste Akademie macht, war mir klar, dass ich das machen möchte, und dass ich das vorher mit niemandem abspreche, weil ich zum einen die finanziellen Rücklagen hatte und zum anderen schon immer so jemand war, der sich einfach einen Flug nach Australien bucht und den Leuten dann sagt, dass er jetzt bald ein Jahr weg sein wird, ohne vorher mit vielen darüber zu reden. So war für mich auch hier klar, dass ich das auf jeden Fall durchziehe und, je nachdem wie es läuft, irgendwann davon erzählen werde, aber trotzdem erstmal mein Studium nebenbei zu Ende bringe. Das hat mich also nicht davon abgehalten.

Das ist schon wieder ein sehr wichtiger Punkt, den du da erwähnst, dass du sagst, ich spreche gar nicht erst mit meinem ganzen Umfeld, mit meinen Freunden darüber, was die davon halten. Das machen ja viele, und dann kommen die ganzen Zweifel und Ängste der anderen dazu, die man sich aufhalst, bevor man überhaupt gestartet ist. Das ist auf jeden Fall ein richtig geiler Punkt, den du da mitgibst: erst die Entscheidung treffen und danach den Freunden, der Familie oder Verwandten davon erzählen, was man jetzt genau macht. Was waren dann deine konkreten ersten Schritte, die du mit der Akademie gegangen bist beziehungsweise neben deinem Studium aufgebaut hast?

Ich habe ja erstmal bei euch angefangen, da war ich noch in Australien, und ehrlicherweise ist es mir da etwas leichter gefallen, regelmäßig die Aufgaben zu machen, die es ja auch ab und zu gibt, oder an den Zoom-Meetings teilzunehmen. Als ich dann wieder in Deutschland war, war alles ein bisschen schwieriger, wieder Fuß zu fassen, wieder anzukommen. Alle wollen einen sehen, alle wollen Zeit mit einem verbringen, wenn sie einen ein Jahr nicht gesehen haben, man muss sich um eine Wohnung kümmern und so weiter. Das ist mir schwerer gefallen, weshalb ich es eigentlich ein bisschen beiseitegelegt hatte, ich habe mir gesagt, ich konzentriere mich jetzt erstmal darauf, hier mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, und mache dann, was ich schaffe. Am Ende habe ich eigentlich nur zwei Bewerbungen geschrieben und hatte das große Glück, dass sich bei der zweiten schon jemand gemeldet hat, bei dem es dann auch zu einem Vorstellungsgespräch kam.

Dass du zwei Bewerbungen geschrieben hast und direkt eine Rückmeldung bekommen hast, das ist schon etwas Besonderes, weil wir auch ganz viele kennen, die einen normalen Angestelltenjob suchen und dafür so viele Bewerbungen rausschicken müssen, bevor überhaupt etwas zurückkommt. Aber wenn man weiß, wie man Bewerbungen so formuliert, dass für das Unternehmen ein echter Mehrwert erkennbar wird, dass sie sagen, okay, ich möchte jetzt mit dir zusammenarbeiten und nur mit dir, auch wenn du vielleicht Quereinsteigerin bist oder gerade noch studierst, dann ist das wirklich ein wahnsinniger Erfolg, und darauf kannst du auch richtig stolz sein. War da bei der Bewerbung sonst noch etwas, das dir in die Karten gespielt hat?

Ja, ein Pluspunkt war da zum Glück auch mein Lehramtsstudium. Also, manchmal ist es ja eher schlecht, wenn man erwähnt, was man vorher gemacht hat, aber in meinem Fall hat es geholfen, weil derjenige, für den ich jetzt arbeite, auch ADHS hat und ich dafür eine extra Ausbildung mitbringe, das fand er ganz gut. Das hat mir auf jeden Fall in die Karten gespielt, und dementsprechend war es ihm auch lieb, dass wir uns gemeinsam neu in die ganzen anderen Tools einarbeiten, die ich noch lernen muss. Das war überhaupt kein Problem.

Würdest du sagen, gerade weil du das neben deinem Studium gestartet hast, und ich weiß noch, am Anfang hast du uns die Frage gestellt, ob das überhaupt Sinn macht neben dem Studium, oder ob du dein Studium erst beenden und danach anfangen solltest, dass es die richtige Entscheidung war, das neben dem Studium zu starten?

Auf jeden Fall. Weil es bei euch auch sehr locker aufgebaut ist. Es ist nicht schlimm, wenn ich mal eine Wochenaufgabe nicht direkt schaffe, man hat Zeit, das in seinem eigenen Tempo aufzuarbeiten und nachzuholen. Für mich war es also die richtige Entscheidung, einfach mal anzufangen. Entweder man hat Glück, oder man hat gerade kein Glück, dann kann man trotzdem nebenbei weiter Bewerbungen schreiben, und gerade in einem Studium ist man ja jetzt auch nicht 40 Stunden ausgelastet. Das kommt natürlich auf das Studium an, aber ich würde es immer wieder so machen. Ich denke da auch selbstkritisch an mein Studium zurück, weil ich so viele Stunden mit Netflix-Serien und Ähnlichem verbracht habe, wo ich mir im Nachhinein denke, da hättest du schon viel früher starten und dir etwas Eigenes aufbauen können. Das ist ein großer Vorteil, den ich sehe, egal ob man gerade arbeitslos ist oder studiert: Man hat die Zeit, und Zeit ist unsere wichtigste Ressource, gerade wenn man eine Selbstständigkeit aufbaut.

Genau, denn je mehr Zeit wir in unser eigenes Vorhaben investieren können, desto eher kommen die Erfolge, die Rückmeldungen, und man merkt, hier tut sich wirklich etwas. Bei vielen ist es ja so: Wenn sie schon fest angestellt sind, kommt der Chef und sagt, du musst jetzt wieder Überstunden machen, oder man hat Arbeitskollegen, die permanent negativ sind, das nimmt man mit, ist selbst unzufrieden, kommt geschafft nach Hause und soll dann parallel noch etwas aufbauen. Das ist natürlich eine echte Mammutaufgabe und erfordert entsprechende Entscheidungen. Von daher war das unserer Meinung nach für dich komplett die richtige Entscheidung, das schon neben dem Studium zu machen. Du hattest ja dann auch dein Erstgespräch, und viele können sich gar nicht vorstellen, wie so etwas abläuft. Warst du davor aufgeregt, und wie ging es dir mit dieser ersten Rückmeldung, als der erste sagte, ich möchte mit dir ins Gespräch gehen?

Ich war vor dem Erstgespräch sehr aufgeregt, habe mir viele Notizen gemacht, mir vorher die Website angeschaut und so weiter. Aber ich hatte das Glück, dass mein Chef auch sehr locker ist, er hat tatsächlich sehr viel geredet. Ich habe versucht, das Gespräch zu lenken, so wie ihr es mir beigebracht habt, aber er ist einfach ein Mensch, der auf jeden Fall sehr kommunikativ ist, der lieber erzählt als ich. Ich habe ihn dann gefragt, erzähl mir doch bitte ein bisschen etwas über dein Unternehmen, und dann hat er mir gefühlt erstmal seinen ganzen Werdegang erzählt, was ihm, glaube ich, auch wichtig war, damit ich verstehe, was er von mir möchte, und das war letztlich auch gut so.

Deswegen war es, glaube ich, kein typisches Erstgespräch, aber trotzdem sind wir auf eine Lösung gekommen. Das Erstgespräch ging auch relativ lange, wir haben fast anderthalb Stunden, glaube ich, geredet. Aber wir sind trotzdem zueinander gekommen. Er hat gesagt, er hätte noch ein paar andere Bewerbungen und würde sich nächste Woche melden, und zum Glück hat er sich dann auch gemeldet, und wir haben einen Startpunkt gefunden. Jetzt sind wir noch ein bisschen im Aufbau, und bald geht es hoffentlich auch etwas routinierter weiter.

Ja, das ist am Anfang immer ganz normal, dass man erst eine Lernkurve hat und die erste Zusammenarbeit gut koordinieren muss, weil es anfangs immer ein kleines bisschen holprig ist, man muss sich einarbeiten, auch in neue Tools, und so weiter. Gleichzeitig ist es genial, weil es gerade in diesen Erstgesprächen so viel Sinn macht, den Kunden zu Wort kommen zu lassen und aktiv zuzuhören. Man muss also gar nicht diese extrovertierte Person sein, die die ganze Zeit erzählt, sondern kann auch wirklich zuhören, durch aktive Fragestellungen trotzdem zeigen, okay, der und der Punkt ist wichtig, und das Ganze am Ende noch mal spiegeln. Das ist erstmal mega geil, dass du dein Erstgespräch so souverän geführt hast. Wie ging es dir dann mit der Rückmeldung, als er gesagt hat, ich hatte zwar noch andere Bewerber, aber ich habe mich für dich entschieden?

Das war schon ein bisschen surreal. Ich konnte es zuerst nicht so richtig glauben, aber inzwischen ist es schon sehr entspannt, wenn wir uns per Zoom treffen, und wir schreiben auch regelmäßig, um verschiedene Dinge zu entscheiden. Es ist jetzt nach zwei Wochen Zusammenarbeit schon sehr entspannt, aber am Anfang war es schon so: Okay, ich habe jetzt meinen ersten Job, habe am Wochenende die erste Rechnung geschrieben, und Montag war gleich das erste Mal Geld drauf, das war schon verrückt. Dabei fühlt es sich noch gar nicht so an, als hätte ich schon so viel getan, es läuft eher nebenbei, ein paar Stunden ab und zu, wenn ihm noch etwas einfällt oder uns noch etwas einfällt.

Hättest du gedacht, dass du so schnell deinen ersten Kunden gewinnst und so schnell deine erste Rechnung schreiben kannst?

Auf gar keinen Fall. Wie gesagt, ich hatte mir, als ich wieder zurück war, eigentlich gedacht, ich suche mir erstmal eine Wohnung, und wenn ich wieder einen geregelten Alltag und ein Büro habe, in das ich mich zurückziehen kann, dann gehe ich noch mal richtig in die Bewerbungsschreibung rein. Deswegen hätte ich auf gar keinen Fall damit gerechnet, dass er sich so schnell zurückmeldet und dass so schnell etwas daraus wird.

Wie war das bei dir? Ich weiß noch, bei meinem ersten Kunden hat das damals irgendwie einen Schalter umgelegt, dass ich innerlich wirklich wusste, es funktioniert, ich verdiene hier schon mein erstes Geld, und dann ist der zweite und dritte Kunde, wenn man zum Beispiel sein Studium beendet hat und sagt, ich möchte jetzt weiter reingehen, umso einfacher. Würdest du sagen, dass bei dir auch so ein Schalter umgelegt hat, dass du jetzt diese Gewissheit hast, es funktioniert, ich habe schon mein erstes Geld verdient?

Doch, auf jeden Fall. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell klappt, man denkt sich ja immer, alles ist zu kompliziert. Der Mensch, für den ich jetzt arbeite, fängt gerade auch mit einem neuen Bereich an, mit Kursen, die er anbieten möchte, deswegen ist das für uns beide neu. Ich glaube, er ist einfach sehr froh, jemanden zu haben, der ihm zum Austausch zur Seite steht, sich mit den Themen beschäftigt und ihm Dinge abnimmt, die eigentlich kein Hexenwerk sind. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so einfach ist.

Würdest du auch sagen, weil das ja immer wieder diese Fragestellung ist: Wenn ich das noch nie gemacht habe, wie soll ich dann damit Geld verdienen, ich muss doch erst Experte sein. Was würdest du jemandem sagen, der so denkt?

Ich glaube, das Wichtigste, und ich glaube, das habt ihr auch mal gesagt, ist, selbstorganisiert zu sein und trotzdem den Willen zu haben, dazuzulernen. Natürlich kann ich nicht davon ausgehen, dass ich einen Job oder Auftrag bekomme, für den ich nichts machen muss oder nur ein paar Dinge abtippen muss, sondern ich muss mich auch in neue Themen einarbeiten. Dafür muss ich bereit sein, aber ich muss deswegen kein Experte sein. Solange ich bereit bin, Dinge zu lernen, und vielleicht auch einfache, eher monotone Aufgaben wie das Rechnungenschreiben übernehme, die ja trotzdem Teil der Arbeit sind, solange ich dabei kommunikativ bin und mich mit demjenigen abspreche, ist das, glaube ich, alles, was zählt, und sich selbst zu organisieren.

Ja, absolut richtig. Magst du uns vielleicht einen kleinen Einblick geben, weil sich das auch viele schwer vorstellen können, was so typische Aufgaben sein könnten, die ich einem Unternehmen abnehme und wofür ich dann Geld verdiene? Wie unterstützt du gerade aktuell deinen Kunden?

Mein Kunde kommt aus der Metallbauindustrie, ist eigentlich noch angestellt und möchte sich nebenbei bei sich im Dorf selbstständig machen, mit Kursen, bei denen Leute sich selbst etwas aus Stahl schweißen können. Ich bin nicht die Einzige, die für ihn arbeitet, er hat noch eine zweite virtuelle Assistentin, die etwas kreativer ist als ich, sie hat ihm geholfen, die ganzen Bausätze zu designen, damit die Leute auf der Website sehen können, wie das aussehen könnte, und eine andere Frau hat ihm die gesamte Website erstellt. Ich unterstütze ihn gerade dabei, die Website weiterzuführen, habe Termine eingerichtet, Bestätigungsmails vorformuliert, und letzte Woche sind wir mit der Website online gegangen, sodass die Leute sich jetzt dort buchen können. In den nächsten Monaten, wenn das Angebot mehr angenommen wird, wird meine Aufgabe sein, das ganze Material zu bestellen, je nachdem wie viele Leute kommen, dafür zu sorgen, dass genug da ist, dann eventuell auch Rechnungen zu schreiben und das Ganze noch etwas zu koordinieren. Gerade sind wir noch dabei, Notion so aufzustellen, dass jeder weiß, was seine Aufgaben sind, und die andere virtuelle Assistentin wird noch das Social-Media-Management übernehmen.

Würdest du sagen, man kriegt das mit den richtigen Softskills hin, also nur mit dieser Einstellung? Man kann sich alles beibringen, zum Beispiel...

Rechnungen zu schreiben, auf jeden Fall. Er hat mir das Programm, das er nutzt, gezeigt, eine halbe Stunde, und wenn ich Fragen habe, frage ich ihn, und mit der Zeit wird es routinierter. Ansonsten ist KI natürlich immer eine gute Hilfestellung, die man einfach fragen kann und die einem das Leben etwas leichter macht. Aber die Softskills sind wirklich das A und O, würde ich sagen.

Ja, absolut, das ist auch immer wieder das, was wir sagen: Du musst nicht als Expertin starten, du brauchst aber die richtige Einstellung, diese Haltung, okay, wenn ein neues Tool kommt oder Ähnliches, dann kann ich mir das auch beibringen. Und was auch noch mal wichtig ist, die Kunden zeigen dir ja schon, mit welchen Tools sie arbeiten, sie geben dir eigentlich eine Einarbeitung, zeigen dir, was du konkret machen sollst, weil den meisten einfach wichtig ist, dass jemand Zuverlässiges im Hintergrund unterstützt, sich Dinge aneignet beziehungsweise sich zeigen lässt, wie es geht, und es dann einfach macht. Und wie du sagst, man kann dem Kunden auch Fragen stellen. Das können sich die wenigsten vorstellen, dass man sagt, okay, ich stelle meinem Kunden einfach die Frage, ich weiß es gerade aktuell nicht, und er gibt einem sogar noch die Lösung vor, und dann macht man das einfach für ihn. Was würdest du sagen, waren die wichtigsten Module für dich auf dem Weg in die Selbstständigkeit in der Akademie?

Wir hatten ja mit den Glaubenssätzen angefangen, das war für mich vielleicht nicht mehr so entscheidend, weil ich, wenn ich etwas möchte, das einfach mache, ich erzähle es dann vielleicht nicht den Leuten, bei denen ich weiß, dass Gegenwind kommt. Die Gewerbeanmeldung und Ähnliches gehört natürlich dazu, das hat mir auf jeden Fall geholfen, so wie ihr es erklärt habt. Auch das Modul Notion war sehr cool, das war allerdings ein Bonusmodul. Ansonsten fand ich es auch sehr interessant zu sehen, wo man sich überall bewerben kann, auch wenn ich zum Beispiel Facebook noch nicht genutzt habe, weil ich einfach das Glück hatte, dass es über die Website für virtuelle Assistenz so schnell geklappt hat. Ansonsten war es eigentlich so viel, jede Woche kamen ja neue Informationen dazu. Aber welches Modul konkret, das ist schwer zu sagen. Man bekommt ja auch so viel wirkliche Hilfestellung von euch, bei der Rechnungsschreibung, wie man ein Angebot oder einen Vertrag schreibt, das ist wirklich eine große Hilfe, dass man sich da nicht selbst reinfuchsen muss, weil dieser ganze Papierkram ja leider dazugehört. Es ist auf jeden Fall sehr hilfreich, dass ihr das schon so gut ausgearbeitet habt, weil man dadurch diese ganze rechtliche, organisatorische Hürde genommen bekommt. Sonst weiß man ja gar nicht, was man wo machen muss, und im Kopf werden daraus riesige Baustellen, sodass man am Ende gar nicht erst anfängt.

Hast du deinen Freunden schon erzählt, dass du deinen ersten Kunden und dein erstes Geld online verdienst, oder ist das noch unter Verschluss?

Meine besten Freunde wissen das alle, und die finden das auch ganz cool. Eine davon ist gerade Mutter, könnte sich aber sonst auch vorstellen, in diese Richtung zu gehen, vielleicht kommt sie also auch noch zu euch, hat aber gerade erstmal Elternzeit. Sie ist auf jeden Fall auch sehr kreativ, ich könnte sie mir gut im Social-Media-Bereich vorstellen, da etwas zu starten. Die anderen finden es alle sehr interessant und fragen mich regelmäßig, wie es läuft, und ob das nicht nur Scam ist. Meine Familie weiß es aber trotzdem noch nicht.

Das musst du ja auch nicht, das kannst du später immer noch machen. Wie schaffst du es, diese zusätzlichen Arbeitsstunden, die du jetzt durch deinen Kunden hast, in deinen Alltag zu integrieren?

Ich habe mir einen Wochenplan geschrieben, Montag und Dienstag sind für die Uni geblockt, und Mittwoch und Donnerstag nehme ich mir Zeit für Zoom-Meetings mit meinen Kollegen, also den anderen virtuellen Assistenten, oder mit meinem Kunden, oder um Dinge abzuarbeiten, die auf der Agenda stehen. Ich habe mir das gut aufgeteilt, weil ich gerade am Anfang gemerkt habe, dass ich am liebsten alles für den Kunden sofort und so schnell wie möglich erledigen wollte, obwohl er das vielleicht gar nicht verlangen würde, dass ich jeden Tag sofort das mache, was ihm gerade einfällt. Deswegen weiß er auch, dass ich mir Montag und Dienstag vielleicht seine Sprachnachricht anhöre, wenn ihm etwas einfällt, dass Mittwoch und Donnerstag aber die Zeit ist, in der ich mich wirklich an etwas ransetze.

Das ist auf jeden Fall auch ein wichtiger Punkt, und es ist schön zu sehen, dass du da bei der Zusammenarbeit mit dem Kunden schon merkst, wie wichtig es ist, Grenzen zu setzen beziehungsweise sich ein eigenes Zeitmanagement aufzubauen. Nur weil ein Kunde fragt, kannst du das noch mit übernehmen, muss ich das nicht innerhalb von zehn Minuten erledigen. Das funktioniert ja auch gar nicht, wenn man mehrere Kunden hat, sondern man darf den Kunden klare Grenzen setzen und sagen, dann und dann habe ich Zeit für dich, dann und dann arbeite ich für dich, und dann und dann bin ich vielleicht auch mal nicht ansprechbar, so wie bei dir jetzt: Montag und Dienstag ist für die Uni geblockt, da höre ich mir zwar deine Sprachnachricht, deine Ideen an, aber ich arbeite in der Zeit nichts für dich aus. Ich finde persönlich, das ist eine wahnsinnige Freiheit, die man dadurch für das eigene Leben gewinnt. Wie siehst du das? Du bist zwar noch nicht so richtig ins Berufsleben eingestiegen, aber wie fühlt es sich für dich an, die eigene Zeit selbst einteilen zu können, selbst zu entscheiden, wann du für den Kunden arbeitest?

Das hatte ich als Studentin ja schon ein bisschen, klar, man hat seine Module, die man dann und dann besuchen muss, aber es ist trotzdem wundervoll. Ich weiß, dass ich in Ruhe frühstücke, vielleicht zum Sport gehe, und dann von neun bis fünfzehn Uhr am Schreibtisch sitze, sei es jetzt noch für die Uni oder für meinen Kunden, und danach nachmittags Zeit habe, mich mit Familie und Freunden zu treffen oder andere Dinge zu erledigen, und wenn ich abends noch Lust habe, setze ich mich noch mal dran, wenn noch etwas zu tun ist. Gerade läuft es ja auch noch mit wenigen Stunden, ich bin also noch sehr flexibel, und das ist natürlich schön. Das ist auf jeden Fall besser, als gestresst von der Arbeit zu kommen und für nichts mehr Zeit zu haben.

Richtig, absolut, eine große Freiheit auf jeden Fall. Wie hast du dir deine Zukunft ausgemalt, was ist da dein konkreter Plan? Du beendest dein Studium...

Wie geht es danach für dich weiter, hast du da schon eine Idee oder eine Vision?

Damit spielt man natürlich immer im Kopf herum. Es gibt einige Ideen, aber am coolsten wäre es natürlich, wenn ich meine Masterarbeit geschrieben und im Oktober fertig habe, mich dann vielleicht auch darum kümmern kann, mehr Kunden zu bekommen, und irgendwann komplett aus Deutschland abzuhauen. Das wäre natürlich das Schönste. Ich würde aber auch nicht ausschließen, nach meiner Masterarbeit erstmal zehn Stunden in der Schule zu arbeiten, weil ich trotzdem gerne Lehrerin sein möchte, aber eben nicht Vollzeit, sondern vielleicht zehn Stunden an der Schule und dazu, je nachdem wie viel ich mir zutraue, mit ein oder zwei Kunden, das so aufzuteilen und Abwechslung zu haben. Wenn sich aber noch mehr Kunden ergeben und es einfach Spaß macht, dann auch gerne so weitermachen.

Das ist letztendlich genau der Punkt, das ist eine wahnsinnige Freiheit. Wenn du zum Beispiel sagst, Lehramt macht mir Spaß, ich möchte da auch weiterhin zehn Stunden arbeiten, ist es trotzdem total frei, dass du das selbst entscheiden kannst, dass du nicht mehr sagen musst, ich muss jetzt wegen des Geldes 40 Stunden arbeiten und bin am Ende komplett überlastet, vielleicht mit den Kindern, mit den Schülern, oder ich führe etwas aus, das mir gar keine Freude bereitet. Das ist eine wahnsinnige Freiheit, gerade mit dieser Perspektive: Ich kann jederzeit ins Ausland gehen, ich kann jederzeit aus Deutschland auswandern oder mich abmelden und im Warmen sitzen, wenn ich das möchte. Gibt es einen Punkt, an dem du sagst, das hättest du gerne früher gewusst, oder hat sich für dich alles zur richtigen Zeit ergeben?

Ich würde sagen, es hat sich alles zur richtigen Zeit ergeben, weil ich, wenn ich es früher gewusst hätte, vielleicht meinen Master gar nicht angefangen hätte. Und wie gesagt, Lehrerin ist trotzdem ein Beruf, den ich gerne machen würde, der mir auch weiterhelfen kann, weil es viele Situationen gibt, in denen es nicht schlecht ist, Lehramt zu sein oder ein abgeschlossenes Masterstudium zu haben. Deswegen glaube ich, dass alles so richtig war, wie es war. Als ich in Australien war, war ich dafür offener, als ich es hier in meinem alltäglichen Leben vielleicht noch gewesen wäre. Deswegen glaube ich, war alles so, wie es sein sollte.

Das ist richtig geil. Gibt es etwas, das du jemandem sagen würdest, der genau an dem Punkt steht, an dem du damals gestanden hast?

Ich würde sagen, es ist immer der richtige Zeitpunkt, etwas in seinem Leben zu ändern, wenn man mit der aktuellen Situation nicht zufrieden ist, wenn man nicht das Glück hat, einen Job zu haben, bei dem man sich gebraucht und wertgeschätzt fühlt, oder sich zu gestresst fühlt. Dieser Weg ist es auf jeden Fall wert, ihn zu gehen. Man kann daraus nur lernen und gewinnen. Auch wenn es vielleicht manchmal länger dauert und man nicht das Glück hat, direkt eine Rückmeldung zu bekommen, ich hätte trotzdem weitergemacht und notfalls noch hundert Bewerbungen rausgeschickt, wenn es hätte sein müssen, oder hätte auf jeden Fall etwas dazugelernt.

Ja, das ist genau der Punkt, man kann eigentlich nur dazugewinnen, so ist es wirklich. Gibt es noch, das ist jetzt meine letzte Abschlussfrage, eine Kernkompetenz oder eine Fähigkeit, von der du sagst, die braucht man als Mensch, um erfolgreich zu sein, als ortsunabhängige Freelancerin?

Auf jeden Fall, an sich selbst zu glauben. Also sich nicht zu sagen, oh Gott, in der Ausschreibung steht, gesucht wird jemand mit dieser Kernkompetenz, von der habe ich noch nie gehört, sondern es trotzdem einfach zu versuchen und mit den Leuten darüber zu reden. Wir hatten ja auch ein Modul dazu, dass manche ihre Ausschreibungen teilweise etwas professioneller formulieren, als das, was sie am Ende tatsächlich suchen, weil sich vielleicht gar nicht so viele Leute bewerben, oder weil die anderen nicht unbedingt schlechter sind als man selbst, sich aber einfach nicht so gut präsentieren können. Deswegen: an sich selbst glauben, organisiert sein, auf jeden Fall an die Zukunft glauben und den Willen haben, etwas zu verändern.

Ja, absolut, und gerade dieser Selbstglaube ist, glaube ich, mit das Wichtigste überhaupt, weil wenn ich selbst nicht daran glaube, dass ich mich zum Beispiel in ein neues Tool einarbeiten kann, wie soll dann der Kunde an mich glauben? Das heißt, da gehört eine gewisse Sicherheit dazu, die man aber auch lernen darf, dass man sich selbst mehr zutraut, und das ist am Ende ein Prozess. Wenn man sich schon in ein, zwei neue Tools eingearbeitet hat, dann weiß man auch in Zukunft, selbst wenn in der Stellenausschreibung ein unbekanntes Tool steht, ich kann mich da reinarbeiten, das kriege ich hin. Und das ist das, was wir uns auch selbst erstmal erlauben dürfen. Aber das ist wirklich richtig geil, Tobi und ich sind wahnsinnig stolz auf dich, dass das bei dir so schnell geklappt hat, dass du so schnell Rückmeldungen bekommen hast, was ja nicht selbstverständlich ist, aber einfach zeigt, dass dieser Weg auch der richtige für dich ist. Wir sind auch sehr gespannt, weil wir bleiben natürlich weiterhin im Austausch, was sich in dieser Zusammenarbeit mit deinem Kunden noch ergibt und wie deine Zukunft aussieht, ob wir in ein, zwei Jahren vielleicht wieder hier zusammensitzen und dich fragen, Lucia, arbeitest du jetzt in der Schule oder bist du ausgewandert, wie ist es für dich weitergegangen? Denn so eine Selbstständigkeit endet ja nicht mit dem Ende der Akademie, sondern man baut sie danach Schritt für Schritt weiter aus und darf sich auch selbst immer weiterentwickeln.

Ja, ich bin auch gespannt und stolz auf mich.

Das kannst du wahnsinnig sein, das kannst du wirklich. Vielen, vielen lieben Dank dir, Lucia, für deine Zeit, für das Interview, und wir wünschen dir natürlich auch weiterhin super viel Erfolg mit deinem Kunden und dass du deine Masterarbeit noch richtig gut abschließt