Erfolgsgeschichten · Interview
In 8 Wochen zur ersten Kundin: Laras Weg | Nie Mehr Zurück Akademie Erfahrungen & Interview
- 22.01.2026
- 41 Min
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Worum es in diesem Interview geht
Laras ehrliche Erfahrungen mit der Nie Mehr Zurück Akademie: in nur 8 Wochen zur ersten Kundin und auf dem Weg in die ortsunabhängige Freiheit. 🌍 In diesem Erfolgsinterview teilt Lara ihre echten Erfahrungen mit der Nie Mehr Zurück Akademie von Sophie und Tobias. Mehr Infos auf unserer offiziellen Website: www.nie-mehr-zurueck.com Lara war gerade aus dem Ausland zurückgekehrt und merkte schnell: Das klassische 9-to-5-Leben in Deutschland war nicht das, was sie sich vorgestellt hatte. Die Unzufriedenheit war da, aber ihre Vision war klar: ein Leben, das Reisen und erfüllende Arbeit vereint. Ihre Erfolge in nur 12 Wochen: ✅ Erste Kundin nach nur 8 Wochen Akademie gewonnen ✅ Setzte sich gegen erfahrene Konkurrenz durch, obwohl Berufseinsteigerin ✅ Investition in die Akademie bereits nach 12 Wochen wieder zurückverdient ✅ Arbeitet jetzt mit mehreren Kunden in verschiedenen Bereichen ✅ Plant bereits ihre erste Reise nach Lombok, komplett ortsunabhängig Das Besondere an Laras Story: Sie hatte kein IT-Studium, keine jahrelange Arbeitserfahrung und war jünger als die meisten ihrer Kunden. Trotzdem schaffte sie es, sich als Freelancerin zu etablieren, weil sie den Mut hatte, loszugehen und umzusetzen. Ihre wichtigste Erkenntnis: „Man muss nicht perfekt sein, um zu starten. Man muss einfach anfangen und aus den Fehlern lernen." Laras wichtigste Lektion für dich: „Grundsätzlich kann es jeder schaffen, der das auch möchte. Aber man braucht ein ganz großes WARUM, einen Grund, der einen antreibt, auch die Schritte außerhalb der Komfortzone zu gehen." Wenn du diese tiefe Sehnsucht nach Freiheit, Selbstbestimmung und einem erfüllten Leben spürst, dann ist dieses Video genau für dich. Möchtest du auch ortsunabhängig als Freelancer arbeiten? Dann starte hier mit unserer kostenlosen Freetour: 👉 https://freetour.nie-mehr-zurueck.com/ In der Freetour zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dir ein ortsunabhängiges Leben als Freelancer aufbaust, auch ohne Vorkenntnisse oder Expertenstatus. Über die Nie Mehr Zurück Akademie: Wir sind Sophie und Tobias, digitale Nomaden und Gründer der Nie Mehr Zurück Akademie. In unserem 16-Wochen-Programm begleiten wir angestellte Arbeitnehmer dabei, ortsunabhängige Freelancer zu werden. Ehrlich, ohne Hype und ohne leere Versprechen von passivem Geld. Hier gehts zur Akademie Website: 👉 https://nie-mehr-zurueck.com #NieMehrZurückAkademie #Freelancer #ortsunabhängigarbeiten #digitaleNomaden #Erfolgsinterview #Erfahrungen
Zum Nachlesen
Transkript des Interviews
So, hallo liebe Lara. Erstmal vielen, vielen lieben Dank, dass du dir heute die Zeit nimmst für das Interview. Was mich, oder ja, was auch alle ganz spannend interessiert, ist natürlich deine persönliche Story: warum du das Ziel hattest, ortsunabhängig als Freelancerin zu arbeiten, was dein Hintergrund ist und was du erreicht hast. Vielleicht kannst du einfach mal ein bisschen über dich erzählen, was deine Ausgangssituation war, wo du herkommst und was dein Ziel war.
Ja, sehr gerne. Erstmal ist es richtig schön, dich wiederzusehen und dass ich meine vergangenen Wochen jetzt noch mal Revue passieren lassen kann. Ich bin Lara, und ich kann jetzt nicht sagen, dass ich schon seit Kurzem als Freelancerin arbeite, aber eben auch noch nicht so super lange. Meine Ausgangssituation vor der Akademie war, dass ich gerade nach zwei Jahren im Ausland wieder nach Deutschland gekommen bin und sehr schnell gemerkt habe, dass das Leben, wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe und wie es vielleicht auch von mir erwartet wird, gar nicht das Leben ist, das ich hier führen möchte. Ich war irgendwie unzufrieden und wusste noch gar nicht, wo es hingehen soll. Das war so die Situation, in der ich mich befand: eine sehr tiefe Unzufriedenheit, weil das, was das Leben für mich lebenswert macht, schon immer das Reisen gewesen ist. Ich bin schon als Kind mit meiner Familie eigentlich jeden Urlaub mit dem Camper on the road unterwegs gewesen, das war schon immer ein großer Teil meines Lebens, und das habe ich später mit eigenen Auslandsreisen fortgeführt. Dazu kommt, dass ich auch Arbeit in meinem Leben haben möchte, die mich erfüllt und wirklich Bedeutung hat, wo ich etwas bewegen kann. Und jetzt war ich in der Situation, dass ich die Dinge, die mein Leben erfüllen und lebenswert machen, einfach nicht in mein Leben bringen konnte. Der Weg, den man hier klassisch weitergehen würde, war nicht das, was ich für mich wollte, sondern eher das, was man vielleicht machen sollte oder die Erwartung anderer war. Mir war klar: Es muss doch irgendwie einen Weg geben, wie ich ein erfülltes Leben leben kann, mit den Dingen, die mir wirklich wichtig sind.
Was waren das für erste Schritte, die du gegangen bist? Wusstest du schon vorher, dass man ortsunabhängig als Freelancerin arbeiten kann, oder hast du dich erstmal generell damit beschäftigt, wie man online Geld verdienen und sich das Reisen finanzieren kann?
Gute Frage. Ich wusste natürlich, dass es digitale Nomaden gibt, dass es Menschen gibt, die unterwegs arbeiten. Da bin ich wohl erstmal draufgekommen, dass das vielleicht auch der Lifestyle ist, den ich haben möchte, weil das überhaupt erst die Möglichkeit ist, das Leben zu leben, das für mich stimmt. Es hat einen Moment gedauert, das wirklich zu begreifen. Den Begriff Freelancing kannte ich zwar schon seit Jahren, aber für mich war damit immer verbunden, dass man komplette IT-Expertin ist, hochspezialisiert in einem Bereich, an Projekten für eine gewisse Zeit arbeitet, dabei gutes Geld verdient, aber dann wieder wartet, bis die nächsten Projekte kommen. Das war für mich eher verbunden mit Unsicherheit, was das Einkommen angeht. Aber als ich wirklich gemerkt habe, dass es auch ganz normale, durchschnittliche Menschen gibt, die das machen und davon leben, habe ich angefangen, mich einzulesen: auf Social Media ein paar Leute verfolgt, Blogs gelesen, YouTube-Videos geschaut, mich schlau gemacht. Dann habe ich gemerkt, dass es eben nicht nur diesen einen Weg gibt, sondern mittlerweile so viele Möglichkeiten, das Freelancing für sich selbst zu gestalten, in seinem eigenen Rahmen, mit seinem eigenen Können, und dabei durchaus mit einer guten Sicherheit was das Einkommen angeht. Ich habe mich also erstmal in das Thema eingefunden und dann sehr schnell gemerkt: Das ist der Weg, den ich gehen möchte. Es ging alles relativ schnell.
Das hat man dann auch in der Akademie gemerkt, dass du eine Macherin bist, dass du dich schon vorher damit beschäftigt und dich klar ausgerichtet hattest: Das ist der Weg, den ich gehen möchte. Und das ist letztendlich auch das, woran wir immer merken, welche Menschen erfolgreich werden und welche nicht. Es kommt darauf an, wie klar man innerlich ausgerichtet ist. Wenn ich zum Beispiel nur die Einstellung habe, ich probiere das Ganze mal aus, vielleicht ist es ja was, vielleicht auch nicht, dann setze ich auch nicht so stark um und habe entsprechend weniger Erfolg, als wenn ich mich innerlich schon klar darauf ausgerichtet habe: Das ist auf jeden Fall möglich, ich finde Lösungen, damit das für mich möglich wird.
Hattest du zu Beginn auch Ängste und Zweifel, oder war es für dich eher so: Ich will das, ich mache das einfach?
Ich hatte diese Unzufriedenheit in mir, habe dann schnell geschaut, wie es weitergehen kann, und Freelancing als den Weg gefunden. Aber mir war auch klar, dass ich noch nicht wusste, wie ich das Ganze schlau angehe. Und für mich war eigentlich direkt klar: Ich kann es jetzt eine gewisse Zeit einfach mal probieren und schauen, was die Erfolge sind.
Natürlich, bei allem Neuen ist klar, dass man noch nicht ganz genau weiß, wie man vorankommt, welche Schritte sinnvoll sind. Aber mir war schnell klar: Das ist der Weg, den ich gehen möchte, also hole ich mir Hilfe von jemandem, der genau diesen Weg schon gegangen ist und mir Schritt für Schritt mitgeben kann, was ich machen kann und womit ich Erfolge erziele. Und für mich war auch klar: Ich gehe die Schritte am Ende trotzdem alleine. Ich sehe Coaching als Hilfe zur Selbsthilfe. Ihr könnt mir ganz viel mitgeben, aber ich muss die Schritte am Ende selbst gehen und selbst machen.
Das ist genau der Punkt. Sich Hilfe zu suchen, obwohl man schon vieles selbst weiß, das teilen Tobi und ich auch: Immer wenn wir etwas Neues lernen wollen oder ein bestimmtes Ziel haben, suchen wir uns Hilfe. Wenn wir zum Beispiel tauchen gehen wollen, weil wir die Unterwasserwelt sehen wollen, suchen wir uns einen Tauchlehrer, der uns das beibringt, weil wir es vorher noch nicht wissen können. Aber wie du sagst: Der Coach, der Mentor, die Akademie ist nur Hilfe zur Selbsthilfe, denn wenn ich selbst nicht umsetze und beherzige, was mir beigebracht wird, passiert nichts. Das ist eine Einstellung, die man als Freelancerin einfach haben sollte, wenn man sich eine eigene Selbstständigkeit aufbauen möchte. Dazu gehört Eigenverantwortung, denn geschenkt wird einem nichts. Wir können zwar von überall aus arbeiten, was absolut großartig ist, aber dazu gehört auch Selbstverantwortung und die Bereitschaft, eine extra Meile zu gehen, mehr zu geben, als es ein Angestellter tun würde, der sich nur die Aufgaben vom Chef geben lässt.
Auf jeden Fall. Das war, glaube ich, auch ein Grund, warum ich mich für euch entschieden habe. Ich habe mich natürlich informiert, wen ich mir da an die Seite holen kann, und ihr seid diesen Weg selbst sehr erfolgreich gegangen, seid richtige Umsetzer, und da dachte ich mir, von euch kann ich sehr viel lernen. Was Ängste oder Gedanken angeht, die mir durch den Kopf gingen: Es gab natürlich ein paar Unsicherheiten, aber es war so schön, dass wir jede Woche gesprochen haben und man sich dabei immer wieder bestärkt gefühlt hat, im Sinne von: Man kann es wirklich, man muss nur den Schritt gehen. Und natürlich gab es Unsicherheiten, weil ich noch keine Erfahrung hatte und das alles zum ersten Mal gemacht habe, und da war es einfach gut, euch an der Seite zu haben und euch jederzeit alle möglichen Fragen stellen zu können.
Was waren bei dir die konkreten Schritte, wo du die ersten Feststellungen gemacht hast, dass wirklich etwas ins Rollen kommt, dass du deine ersten Fortschritte machst?
Das Erste war, glaube ich, im Kopf zu merken, dass ich mit diesen Gedanken nicht allein bin, dass es da draußen andere gibt, die ihr Leben so umkrempeln und das auch sehr gut hinbekommen. Das hat mir schon vom Mindset her extrem geholfen, kontinuierlich weiterzumachen. Natürlich braucht der Aufbau einer Selbstständigkeit Zeit, es gibt Rückschläge, aber es war wirklich eine gute Basis, die wir da geschaffen haben. Es gab aber auch Unsicherheiten, wie man sich jetzt als Dienstleisterin gibt, wenn man vorher nur Festangestellte war und den Job gemacht hat, der einem zugeteilt wurde. Wie gehe ich das jetzt an, wenn ich mich in dieser Position als Dienstleisterin vorher noch nie gesehen habe? Das war, glaube ich, auch ein sehr wichtiger Punkt.
Und was war für dich überraschend? Gab es etwas, wo du im Nachhinein sagst, das hätte ich vorher nicht auf dem Schirm gehabt, oder eine Stolperfalle, in die du zuerst reingetreten bist?
Ich glaube, ein großer Punkt ist, dass man Bewerbungen als Dienstleisterin ganz anders schreibt, dass die Kommunikation mit Kunden auf einer ganz anderen Ebene stattfindet, nämlich auf Augenhöhe. Das war, glaube ich, auch ein Punkt, wo ich anfangs schnell reingerutscht wäre und bei einer Stellenanzeige einfach "Sehr geehrte Damen und Herren" geschrieben und den Lebenslauf angehängt hätte, statt es so anzugehen, wie ich es bei euch gelernt habe.
Ja, das ist auch der größte Unterschied zwischen dem Mindset als Angestellte und dem Mindset als Freelancerin: dass wir mit unseren Kunden auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Das ist auch das, was wir an unserer Arbeit besonders schätzen, weil wir nicht mehr Festangestellte sind, sondern unsere Dienstleistung selbstbewusst anbieten können, auf freundschaftlicher Basis mit unseren Kunden, ohne uns dabei verbiegen zu müssen. Es gibt ja durchaus Stellen, wo Angestellte sich verbiegen lassen müssen, negative Kommentare bekommen oder mit Kündigung gedroht wird, was das Mindset natürlich negativ beeinflusst. Das ist das Schöne als Freelancerin: Man kann sich seine Kunden aussuchen und auf Augenhöhe professionell zusammenarbeiten, das ist eine komplett neue Arbeitswelt, die sich da eröffnet. Du warst ja auch eine echte Umsetzungsmaschine, und wir sind gemeinsam diesen Weg gegangen, weil du vom Mindset her schon so weit warst und auch die Ressourcen hattest, dass wir das Ganze gestrafft und mehrere Module in einer Woche durchgezogen haben, damit du schnellstmöglich in die heiße Bewerbungsphase kommst. Wie war das bei dir? Nach welcher Zeit hast du die ersten Rückmeldungen bekommen?
Lass mich kurz überlegen. Ich fand das ganz toll, dass das Coaching eins zu eins war und du das so gut auf mich und meine Bedürfnisse anpassen konntest.
Da hatte ich erstmal ein paar Module mit Input, wir haben über die Positionierung gesprochen, ein bisschen Klarheit geschaffen, und dann war ich, glaube ich, drei, vier Wochen am Bewerben, bevor ich schon meine erste Kundin hatte. Es ging wirklich sehr, sehr schnell, und das fand ich sowieso ein großer Unterschied zur Bewerbung um eine Festanstellung. Da braucht man vielleicht erstmal einen Monat, bis man überhaupt die erste Rückmeldung bekommt, hat dann ein, zwei Gespräche und stellt fest, ob es passt oder nicht. Dass ich innerhalb von drei, vier Wochen schon die erste feste Zusage hatte, hat mich wirklich erstaunt.
Ja, es ist teilweise beim Angestelltenverhältnis nicht so, da muss man teilweise viel mehr Bewerbungen schreiben, bis überhaupt eine Rückmeldung kommt, obwohl es eben auch in so kurzer Zeit möglich ist. Hat das bei dir auch diesen Schalter umgelegt, den wir bei uns damals auch hatten, als wir festgestellt haben, wir haben jetzt den ersten Kunden, wir können wirklich online Geld verdienen? Das war für uns wie ein Schalter, der umgelegt wurde, und dann wussten wir: Wenn es einmal funktioniert, funktioniert es auch ein zweites, drittes und viertes Mal.
Absolut. Es war ganz toll zu sehen, dass man so schnell Erfolge erzielen kann. Und das ist auch das Schöne an dieser Art der Zusammenarbeit: Man kann wirklich schauen, mit welchen Kunden man zusammenarbeiten möchte, wo man etwas bewegen kann, was zu einem passt, wo man mitwirken möchte. Das erzeugt eine ganz große Motivation, und dann mache ich meine Arbeit auch super gerne und mit vollem Herzblut. Aber man merkt eben auch, dass es mit einem Kunden vielleicht nicht so gut passt, das habe ich zwischendurch auch gemerkt, dass es zwar gut war, aber nicht zu hundert Prozent gepasst hat, und das ist überhaupt kein Problem. Das ist das Schöne daran: Ich habe ja noch meine anderen Kunden, und weil ich weiß, dass ich diese Kunden gefunden habe, wird das auch wieder funktionieren, und ich kann die Zeit, die ich vorher mit diesem Kunden gearbeitet habe, wieder in die Kundensuche stecken. Das gibt eine gute Sicherheit.
Ich erinnere mich auch daran, dass bei deiner ersten Kundin die Auswahl zwischen dir und einer anderen bestand, die schon Expertin speziell in Notion war, und trotzdem hast du dich mit der richtigen Bewerbung und der richtigen Einstellung durchgesetzt, obwohl du in Anführungszeichen Anfängerin warst. Hat das noch mal etwas bewirkt?
Am Anfang hat man ja immer Angst, dass man sagt, ich bin jetzt vielleicht Berufseinsteigerin oder ich komme frisch vom Studium, ich habe ja noch gar keine Erfahrung, kann ich überhaupt mit Kunden zusammenarbeiten? Das war auf jeden Fall ein sehr großer Augenöffner. Jeder, der mit Freelancing anfängt, bringt sicher irgendwelche Unsicherheiten mit. Klar, ich habe einen bestimmten Bereich studiert, den ich auch bearbeiten möchte, aber ich bringe eben noch nicht so viel Arbeitserfahrung mit wie andere, und ich bin vielleicht auch jünger als die meisten Kunden, mit denen ich zusammenarbeite. Das war auch eine Unsicherheit bei mir, und es war so schön zu sehen, dass sich diese eine Kundin explizit für mich entschieden hat, weil ich eben jünger bin, ein anderes Mindset und einen anderen Blickwinkel mitbringe. Das hat sehr viele Unsicherheiten gelöst.
Du hast uns auch immer wieder gespiegelt, dass du manchmal gesagt hast, das ist jetzt definitiv außerhalb der Komfortzone. Was waren bei dir die Momente, wo du gesagt hast, jetzt muss ich aus meiner Komfortzone raus, jetzt muss ich wachsen, mich weiterentwickeln?
Auf jeden Fall. Für mich war klar, dass ich diesen Weg gehen möchte, also gehe ich auch die Schritte, aber ich habe das alles zum allerersten Mal gemacht und musste mit sehr vielen potenziellen Kunden erste Gespräche führen. Das war sehr außerhalb der Komfortzone, aber ich wusste, wofür ich das mache, und man kann sich gut darauf vorbereiten. Dann trifft man diese Person auf Augenhöhe, und entweder es passt, oder es passt nicht, und man hat quasi nichts zu verlieren. Das lief meistens auch wirklich sehr gut, und das ist eben auch das Schöne, dass man sich auf Augenhöhe begegnet und einfach schaut, ob es passt, und wenn nicht, dann eben nicht, und das Leben geht trotzdem weiter.
Richtig, genau, das Leben geht weiter, man hat ja nicht zehn, zwanzig Bewerbungsrunden vor sich. Das ist auch schon wieder eine immense Sicherheit, wenn man weiß, ich habe zum Beispiel schon zwei oder drei Kunden, und selbst wenn ich die Zusammenarbeit mit jemandem beende, weil wir zum Beispiel merken, dass nicht jeder Kunde auch bereit ist, den entsprechenden Preis zu zahlen, ist das kein Problem, weil ich mir dann einfach neue Kunden suche, die bereit sind, diesen Stundensatz zu bezahlen. Wie war das bei dir mit dem Umfeld? Du hast ja zum Beispiel auch mit Freunden oder Familie darüber gesprochen. Wie haben die reagiert, als du erste Erfolge hattest und erste Kunden bekommen hast?
Die haben sich auch extrem für mich mitgefreut. Ich habe das natürlich mit meiner Familie geteilt, mit meinen besten Freunden, und die waren auch sehr erstaunt darüber, wie schnell das eigentlich gehen kann. Ich muss sagen, ich bin ja quasi wieder nach Deutschland gekommen, und hätte ich nach einer normalen Festanstellung gesucht, wäre ich vielleicht immer noch auf Jobsuche, weil es gerade in dieser wirtschaftlichen Lage als jemand, der eher BWL-nah studiert hat und noch Berufseinsteigerin ist, sehr schwierig ist. Da bin ich wirklich froh. Das ist auch noch mal so ein kompletter Gedanke, der sich im Kopf festsetzt, wenn man feststellt, dass man deutlich schneller Kunden gewinnen kann als eine Festanstellung zu finden, und das ist gleichzeitig auch ein riesiger Vorteil für Unternehmen, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten flexible Mitarbeiter als Freelancer einzustellen, weil sie die Zusammenarbeit beenden können, wenn Projekte oder Nachfrage wegfallen.
Das heißt, es ist letztendlich auch eine Win-win-Situation, sowohl für Freelancer als auch für Unternehmen.
Ja, und das habe ich auch so gemerkt, dass da von Unternehmensseite wirklich Bedarf besteht.
Richtig. Das ist wirklich der Wahnsinn, weil viele denken, gibt es denn da überhaupt noch Arbeit für mich, es gibt doch so viele andere Freelancer. Aber letztendlich geht es darum, dass man sich auf dem Markt durchsetzt und trotzdem seine Kunden gewinnt, indem man Strategien anwendet und extra Meilen geht, die andere Freelancer vielleicht nicht auf dem Schirm haben.
Ja, das war auch eine Angst bei mir am Anfang, dass man sich zwar gut aufstellt und weiß, was man machen möchte, aber dann keine Kunden findet, weil es so viel Konkurrenz gibt.
Und das fand ich auch toll an der Akademie, dass man verschiedene Wege gelernt hat, wie man Kunden gewinnen kann. Es ist also nicht nur Glück, dass man einen Kunden gewinnt, sondern man kann wirklich verschiedene Methoden anwenden, den einen Weg gehen, oder einen anderen, mehrere Wege gleichzeitig probieren und schauen, welcher am besten zu einem passt und die meisten Kunden bringt, weil das auch davon abhängt, welche Dienstleistung man anbietet. Es ist auch von Person zu Person unterschiedlich, für die einen macht der eine Weg mehr Sinn, für andere ein anderer, das ist ein individuelles Ding, aber das Schöne ist, dass es eben unterschiedliche Wege gibt.
Vielleicht kannst du mal einen Einblick geben, wie du dir deinen Alltag aufgebaut hast? Als Freelancerin bist du ja viel freier, du kannst arbeiten, wann du willst, und selbst überlegen, wie viele Stunden du arbeitest. Wie hast du dich da eingefunden? Das ist ja doch ein Unterschied zum klassischen Nine-to-five und zur klassischen Büroarbeit mit festen Zeiten.
Das stimmt, der Alltag ist auf jeden Fall sehr anders und deutlich flexibler. Ich habe mit meinen Kunden immer einen wöchentlichen Call, meistens an einem festen Tag zu einer festen Uhrzeit, aber das können wir auch flexibel verschieben, wenn es jemandem besser passt. Das ist quasi der feste Rahmen, und den Rest bespreche ich mit dem Kunden: Was habe ich die Woche davor gemacht, woran habe ich gearbeitet, was mache ich bis zur nächsten Woche, was mache ich langfristig? Und dann kann ich mir die Arbeit komplett selbst einteilen, wann und wie ich das mache. Ich tracke natürlich meine Zeit, damit ich das transparent gegenüber den Kunden zeigen kann, aber ich bin dabei komplett frei, und ich liebe das.
Das ist wirklich schön, wenn man dieses Vertrauen in die eigene Arbeit spürt. Ich weiß noch, bei mir war es früher auch so, dass ich eine Person war, die einfach nur eine Aufgabe oder ein Ziel braucht, wo ich hinwill oder wo das Unternehmen hinwill, und dann bahne ich mir meinen eigenen Weg dahin. Ich brauche keinen Chef, der mir sagt, du machst zuerst das, dann das, dann das. Ich finde es viel schöner zu sagen, ich kann mich in der Arbeit mehr ausleben und selbstbestimmt arbeiten. Das ist ein riesiger Unterschied: Man muss nicht einfach nur nach Vorgabe arbeiten, sondern kann viel mehr einbringen, und wie du am Anfang schon gesagt hast, auch viel mehr Sinn und die eigenen Werte einbringen.
Genau, und auch was die Uhrzeiten angeht: Mal hat man ein Mittagstief, dann muss man nicht gerade arbeiten. Vielleicht geht man spazieren, wenn die Sonne scheint, das kann man ausnutzen. Manche Menschen sind totale Morgenmenschen und wollen schon um fünf Uhr aufstehen, andere sind eher Nachteulen und arbeiten später. Das ist auch schön, dass man auf seinen eigenen Körper hört, wann man eigentlich produktiv ist, und dann schafft man in derselben Zeit einfach viel mehr, sowohl für die Kunden als auch für sich selbst. Und das Schöne ist, man arbeitet ja nicht vierzig Stunden, sondern hat seine Stunden bei den Kunden und dann noch Zeit übrig, die man zum Beispiel für die weitere Kundensuche nutzen kann, wenn man noch Kapazitäten hat. Man kann sich auch weiterbilden in Bereichen, in denen man mit dem jetzigen Kunden oder mit anderen in Zukunft weiterarbeiten möchte, sich Dinge aneignen. Das ist ja wieder diese intrinsische Motivation: Was möchte ich eigentlich wirklich bewegen, was kann ich machen? Man lernt bei den Kunden, macht Erfahrungen, merkt, wo man hin möchte, und kann komplett seinen eigenen Weg gehen und festlegen. Und das Schöne ist, dass man sich am Anfang auch ausprobieren kann. Du hast ja auch mehrere Kunden in unterschiedlichen Bereichen ganz bewusst gewählt, weil du gerade zu Beginn gesagt hast, ich möchte mich ausprobieren, erste Erfahrungen sammeln, was macht mir eigentlich Spaß und was nicht. Das ist ja auch immer die Schwierigkeit als Angestellte: Man weiß vorher gar nicht, was in der Arbeit tatsächlich auf einen zukommt, man stellt sich das vorher oft komplett anders vor, als es dann wirklich ist. Als Freelancerin kann man das viel strategischer angehen, sich am Anfang ausprobieren und dann die Dienstleistung, bei der man merkt, das macht mir Spaß, gezielt mehr anbieten und sich strategisch auf Kunden in diesem Bereich ausrichten. Man kann sich da viel mehr ausprobieren als in einem klassischen Job.
Extrem, ja. Da macht man am Ende vielleicht auch Dinge, wo man im Nachhinein sagt, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich diese Stelle vielleicht gar nicht angenommen. Und jetzt kann man sich wirklich komplett ausprobieren. Wir haben ja auch zusammen eine Positionierung erarbeitet und geschaut, wo möchte ich hingehen, aber das ist nicht in Stein gemeißelt, sondern eher wie ein Leitstern.
In die Richtung möchte ich grundsätzlich gehen, und ich konnte mich mit verschiedenen Kunden einfach mal in verschiedenen Bereichen ausprobieren. Ich kann das auch mal ein bisschen erklären, sicherlich auch für andere ganz spannend. Ich habe einen Marketing-Background, sowohl vom Studium als auch aus Erfahrung, deswegen habe ich natürlich erstmal geschaut, was ich davon anbieten kann. Für einen Kunden habe ich das eher strategisch gemacht, bei einem anderen bin ich sehr im operativen Social-Media-Bereich unterwegs, was auch richtig Spaß macht, das war noch mal eine ganz andere Erfahrung, die ich vorher so noch gar nicht mitgebracht hatte, viel Learning by doing, aber eine sehr schöne Arbeit. Außerdem habe ich auch mit Notion gearbeitet, das ist ein Organisationsprogramm, das ich selbst schon jahrelang für mich genutzt habe und in dem ich unglaubliches Potenzial sehe, und ich habe auch privat schon vielen Leuten damit geholfen, das konnte ich dann direkt mit anbieten. Im Research-Bereich habe ich auch gerade einen Kunden, ich bin also sehr breit aufgestellt, sammle Erfahrung und gehe langfristig meinen Weg, ohne mich jetzt schon in Stein gemeißelt festzulegen, sondern schaue, was mir Spaß macht und wo ich mich noch positionieren möchte.
Ja, das ist, wie du sagst, wirklich Learning by doing, und das ist auch der extremste Lernprozess, der extremste Entwicklungsprozess beim Arbeiten, weil dabei Probleme auftauchen, Fragestellungen entstehen, und beim Lösen dieser Probleme lernt man. Beim nächsten Kunden, wo vielleicht dasselbe Problem wieder auftritt, ist man dann schon viel selbstsicherer und weiß, wenn das der Fall ist, gehe ich diesen Weg. Aber das ist letztendlich nur diese eigene intrinsische Einstellung, die man braucht, immer lösungsorientiert zu sein. Allein wenn man diese Einstellung in sich hat, kann man als Freelancer immens erfolgreich sein, egal mit welcher Dienstleistung man zu Beginn startet.
Das habe ich auch gemerkt. Wenn ich an einen Punkt komme, wo ich merke, das kann ich vielleicht gerade nicht, weil der jetzige Kunde etwas möchte, das ich noch nicht kann, dann bin ich nicht an dem Punkt, dass ich es einfach nicht mache, sondern eher an dem Punkt, dass ich mir das jetzt aneigne. Entweder ich frage jemanden, der es schon gemacht hat, oder das Internet bietet so viele Möglichkeiten, sich Wissen anzueignen, und so kann man auch sehr viel für sich selbst lernen.
Ja, heutzutage ist das wirklich einfach. Wir müssen nicht mal mehr in die Bibliothek gehen und dicke Bücher wälzen, wir haben mittlerweile KI-Tools, die wir nutzen können, alle Informationen sind eigentlich schon da, wir müssen sie nur nutzen. Was würdest du jemandem sagen, der vielleicht genau an dem Punkt ist, an dem du früher warst?
Ich würde dieser Person wahrscheinlich sagen, dass ein ortsunabhängiges Leben, oder sogar das Leben als digitale Nomadin, auf jeden Fall für jeden möglich ist. Ich würde aber auch sagen, nicht jeder macht das, und nicht jeder zieht es wirklich durch, denn dieser Weg erfordert auf jeden Fall Disziplin. Er erfordert, dass man wirklich Dinge umsetzt, das macht, was teilweise auch sehr außerhalb der Komfortzone liegt, und man erlebt sicherlich auch mal Rückschritte. Aber es funktioniert, und wenn man sich wirklich dafür entscheidet und dranbleibt, dann kann man das auf jeden Fall schaffen und auch sehr schnell Erfolge erzielen. Für mich war eigentlich klar, dass ich diesen Weg gehen möchte, und dass ich mir dafür jemanden an die Seite hole, der mir die Schritte zeigt. Man kann diesen Weg natürlich auch komplett allein probieren, aber für mich war schnell klar, dass ich lieber die Abkürzung nehme und sage, ich möchte in kurzer Zeit Ergebnisse sehen, mit jemandem, der schon dort ist, wo ich hinwill. Das ist letztendlich diese Einstellung, die wir haben: Wir investieren auch gerne in unser Wissen, wenn wir wissen, dass der Mehrwert wieder zurückkommt, dass Output zurückkommt.
Wir haben ja jetzt Ende 2025 – wie geht es für dich weiter, wie geht es für dich in deiner Selbstständigkeit weiter, und was hast du für 2026 vor?
Ich arbeite ja jetzt für meine Kunden und werde für sie weiterarbeiten, einfach schauen, was mir wirklich Spaß macht, noch nach weiteren Kunden schauen, mich langfristig noch etwas klarer positionieren und noch mal in die Sichtbarkeit gehen. Und ich hoffe, dass ich auch ganz bald wieder unterwegs sein kann, auf Reisen, und wirklich komplett frei entscheiden kann, wo ich bin, wann ich in Deutschland bin, bei meiner Familie, wann ich im Ausland bin und für wen ich arbeite, wie lange, also das wirklich sehr frei und flexibel gestalten kann.
Gibt es schon ein erstes Ziel, wo es als Nächstes hingehen soll?
Ich war schon in Indonesien und auch eine Weile auf Lombok, dahin zieht es mich auf jeden Fall wieder. Da würde ich gerne ein paar Wochen, vielleicht Monate, wieder sein.
Ja, das ist gerade auf jeden Fall auch ein spannendes Ziel, Bali und Lombok, was die Infrastruktur für digitale Nomaden angeht, weil die Internetverbindung natürlich sehr relevant ist. Es gibt auch schon einige Lösungen, aber gerade in abgelegeneren Gebieten ist das trotzdem etwas komplizierter zu bewerkstelligen. Dein erstes Ziel ist also Lombok.
Genau, das bietet sich gerade auch als Ort an, und das Schöne ist, dass man dort ein großes Umfeld an Gleichgesinnten hat, weil dort ganz viele ortsunabhängig als Freelancer arbeiten, und man dadurch eine ganz andere Verbindung hat. Wir haben auch festgestellt, dass da ein ganz anderer Vibe herrscht, als wenn man im eigenen, grauen Deutschland sitzt und alle um einen herum vielleicht auch frustriert sind oder gerne etwas ändern möchten, sich aber selbst nicht trauen, etwas zu verändern. Das ist eben auch das Schöne, dass man sich den Ort selbst aussuchen kann. Was mir das Freelancing super viel gibt, ist diese selbstbestimmte Arbeit, dass ich mir die Projekte und die Kunden aussuchen kann, aber auch diese Ortsfreiheit. Ich war zwar vorher schon im Ausland, aber in meinem letzten Job war ich trotzdem ein Jahr lang an einen Ort gebunden, und jetzt kann ich selbst entscheiden.
Wenn ich Weihnachten gerne mit meiner Familie in Deutschland verbringen möchte, weil ich das die letzten Jahre nicht gemacht habe, dann mache ich das. Aber ich muss nicht den kompletten Winter dort verbringen, ich kann selbst entscheiden, wo ich hingehe. Wenn ich merke, Lombok ist super schön, aber jetzt möchte ich weiter, dann kann ich ganz frei entscheiden, jetzt geht es ins nächste Land, und das ist super flexibel. Das ist auch wieder eine ganz große intrinsische Motivation, diesen Weg zu gehen, sich da reinzuhängen, Erfolge zu erzielen und dabei gute Arbeit für die Kunden zu leisten.
Würdest du sagen, diesen Weg kann jeder gehen, oder für welche Person ist der Weg vielleicht gar nicht geeignet?
Ich würde sagen, grundsätzlich kann es jeder schaffen, der das auch möchte, aber man braucht auf jeden Fall ein ganz großes Warum, einen großen Antrieb, warum man das machen möchte, und die Bereitschaft, auch Schritte außerhalb der Komfortzone zu gehen. Wenn man eine Person ist, die super glücklich mit ihrer Festanstellung ist und damit rundum zufrieden ist, ohne die Motivation für etwas anderes zu haben, dann muss man das natürlich nicht machen. Ich habe auch Freunde, die ein ganz anderes Leben leben, und das ist völlig in Ordnung. Aber wenn man dieses Gefühl schon in sich spürt und merkt, das ist wahrscheinlich der Weg, den ich gehen möchte, dann ist das etwas für einen. Man sollte natürlich auch ein paar digitale Grundkompetenzen mitbringen, die inzwischen die meisten haben, aber man muss nicht unbedingt einen bestimmten Bereich studiert haben. Das kann zwar von Vorteil sein, so wie bei mir, aber es ist keine Voraussetzung. Man kann sich so viel selbst aneignen, und viele Dinge, die ich jetzt mit meinen Kunden mache, habe ich vorher auch noch nicht gemacht. Das ist viel Learning by doing, und man muss einfach diesen Weg gehen wollen.
Das stimmt, und wir bekommen auch oft auf Instagram Kommentare wie, ihr bewerbt das Ganze, aber es kann doch nicht jeder Freelancer sein, es muss ja auch noch Leute geben, die richtig arbeiten, die normal arbeiten. Und das sagen wir auch immer wieder: Wenn du deinen Job liebst, wenn du zum Beispiel im Handwerk bist, Dachdecker bist, und diesen Job gerne machst, dann mach ihn bitte weiter. Es muss nicht jeder diesen Weg gehen, weil das ortsunabhängige Arbeiten ja auch Nachteile mit sich bringt, zum Beispiel, dass man Freunde und Familie nicht dauerhaft sieht. Nur weil wir sagen, für uns war das der richtige Weg und wir sind dadurch viel freier als vorher in unseren Angestelltenjobs, muss das nicht für jeden so sein. Es gibt wahrscheinlich auch Menschen, die sagen, ich möchte diese Selbstverantwortung gar nicht haben, ich möchte wissen, ich komme montags zur Arbeit, muss mir keinen Kopf machen, weil mein Chef mir die Aufgaben gibt, und nach der Arbeit kann ich nach Hause gehen und abschalten und Zeit mit der Familie genießen, und habe vielleicht auch gar nicht das Interesse, mich selbst weiterzuentwickeln oder Neues zu lernen. Und das ist auch völlig in Ordnung, es muss nicht jeder diesen Weg gehen.
Das ist auf jeden Fall auch noch mal ein wichtiger Punkt, weil viele da ein komplett falsches Bild haben.
Das kann ich so unterschreiben, das stimmt. Und noch eine allerletzte Frage: Gibt es eine Fähigkeit, von der du sagst, die muss man unbedingt haben, um als Freelancerin erfolgreich zu werden?
Gute Frage. Ich glaube, ich finde nicht sofort das perfekte Wort dafür, aber man sollte jemand sein, der wirklich umsetzt, macht und tut. Man sollte sich für sich selbst bewegen, auch wenn man sich vielleicht noch nicht bereit fühlt und denkt, das ist jetzt komplett außerhalb meiner Komfortzone. So war es bei uns damals auch, dass man trotzdem sagt, ich gehe den Schritt trotzdem, auch wenn ich mich nicht bereit fühle, auch wenn es vielleicht nicht hundert Prozent perfekt ist. Einfach ausprobieren, aus den eigenen Fehlern lernen und sich auf dem Weg dorthin verbessern.
Ja, und der erste Schritt kann ja auch sein, sich mit uns oder mit wem auch immer auszutauschen, einfach mal zu schauen, ob das passt. Bei mir war relativ schnell klar, ich möchte jemanden an meiner Seite haben, der mir hilft, dann habe ich geschaut, wer für mich passen könnte. Und wenn man noch überlegt, ob das überhaupt der richtige Weg für einen ist, kann man auch jemanden ansprechen, der es schon gemacht hat und einen unterstützen kann, einfach mal mit demjenigen sprechen und schauen, ob es passt, vielleicht passt es auch nicht. Einfach mit jeder Frage, die man im Kopf hat, aktiv werden und in die Richtung gehen, um eine Antwort zu bekommen.
Sehr gut. Vielen, vielen Dank dir, liebe Lara, dass du dir heute die Zeit genommen und uns einen kleinen Einblick gegeben hast, wie dein Leben jetzt aussieht und wie es damals aussah. Das hilft auf jeden Fall auch anderen Menschen weiter, die vielleicht auch das Ziel haben, Reisen und Arbeiten zu verbinden. Alles Gute dir auf jeden Fall.
Ich danke euch auch für dieses tolle Coaching, es hat mir so viel gegeben, mit euch zusammenzuarbeiten. Und vielleicht noch eine Sache, die für manche interessant sein könnte, die noch überlegen: Ich hatte tatsächlich auch das finanzielle Investment in der Zeit nach den zwölf Wochen schon wieder raus. Das muss natürlich nicht für jeden so sein, aber das war für mich ein wichtiger Punkt: Ich gebe das Geld nicht für sinnlose Dinge aus, sondern es ist ein Investment in mich selbst, und das hat sich sehr gelohnt, wenn man bereit ist, in die Umsetzung zu gehen.
Ja, darauf kannst du auch wirklich sehr stolz sein, was du in der kurzen Zeit geschafft hast, und allein das zeigt schon, wie dein weiterer Weg aussehen wird.